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Einer davon hat mit seinem Ruf als überaus wirksame Volksmedizin zu tun. Hering galt als besonders bekömmlich und gesundheitsfördernd und wurde als Krankheitskost geschätzt. Außerdem galt Hering als Diäthappen, das Heringsmahl war somit der ideale Auftakt zur fleischlosen Abstinenz.

Neben medizinischen Aspekten galt der Hering auch, dank verschiedenster Konservierungsarten, als ständig verfügbarer Speisefisch im Binnenland Europas. Im 13. Jahrhundert unterschied man in Frankreich sogar zwischen Fischhändlern, den „poissonniers“, und den „harengères“, den Heringshändlern, als eigene Zünfte. Die ungewöhnlich hohen Fangmengen machten ihn alsbald zum Speisefisch der Armen.

Hering – Von der Fastenspeise zur Katerkost!

Eine religiöse Erklärung, warum Fisch zur Fastenspeise avancierte, liegt in der Annahme, dass „nach dem Sündenfall Gottes Fluch nur die Erde und nicht das Wasser traf, ein Wassertier könne somit nicht unrein sein“. (Pelzer-Reith: Sex, Lachs & Kabeljau) Heute hat der Hering als Fastenspeise im herkömmlichen religiösen Sinn ausgedient. Vielmehr dient er heute als schmackhafte „Katerkost“ nach einer durchzechten Nacht. Dank seiner zahlreichen Mineralstoffe und Spurenelemente liefert er nämlich alles, was der ausgelaugte Körper nach den Faschingsstrapazen und Alkoholexzessen braucht.

Hering ist gesund

Besonders positiv wirken sich die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren auf die Blutfette aus und beugen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Hering hat außerdem viel Vitamin B1, B2 und vor allem B12 sowie Vitamin A und D. Mit einem Matjesfilet wird z.B. der gesamte Tagesbedarf an Natrium und ein Viertel des Jodbedarfs gedeckt. Beim nächsten Fischkauf sollten Sie sich also besonders auf fettreichen Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering konzentrieren. Diese Sorten versorgen den Körper mit besonders viel hochwertigen Fetten.

Heringsschmaus bei Fisch-Gruber

Wie alle Jahre wieder finden Sie bei uns neben allerlei anderen Wildfischen auch die verschiedensten Heringsvariationen. Ob geräuchert oder eingelegt, unser Sortiment zum Heringsschmaus wird Sie überzeugen. Sämtliche bei Fisch-Gruber angebotenen Heringssalate werden auf Sahne-Basis OHNE KONERVIERUNGSSTOFFE hergestellt!

Feine Heringssalate für Ihren Heringsschmaus bei Fisch-Gruber am Wiener Naschmarkt
Feine Heringssalate für Ihren Heringsschmaus bei Fisch-Gruber am Wiener Naschmarkt

Wiens größte Auswahl an Heringssalaten

Hier eine Auswahl unseres Angebots an Heringssalaten: Curryhappen, Cuxhavener Heringstopf, Kapitänssalat, Friesentopf, Göteburger Heringstopf, Honig-Senfhappen, Joghurt-Dillhappen, Matjes-Sahnetopf, Usedomer Fischetopf, Heringssalat Rot, Heringssalat Weiss, Matjessalat, Riesengarnelen in Dillrahm, Riesengarnelen „Aioli“, Bismarck-Heringe, Matjesfilet in Öl, Matjes im Ganzen, Doppelmatjesfilet und vieles mehr!

Heringsspezialitäten am Wiener Naschmarkt

Sehr beliebt sind auch unsere eingelegten Heringsfilets – essfertig und in feinen Geschmacksrichtungen: Sherry, Kräuter, Madeira, Chili, Süß-Sauer und saisonal immer wieder neue Kreationen.

Neben ganzen Matjes, Matjesfilets und handgerissenen Doppelmatjesfilets finden Sie bei Fisch-Gruber auch Kräutermatjesfilets und – jetzt neu – herrliche Rollmopse. Auch Salzheringe und – bei uns weniger bekannt, aber auch besonders fein – Bratheringe verwöhnen Ihren Gaumen. Besonders begeistert sind wir dieses Jahr von den Bismarckheringen, deren schneeweißes Fleisch ein Augen- und Gaumenschmaus ist! Auch unser Angebot an 26 verschiedenen Räucherfischspezialitäten ist einzigartig in Wien!

Zur Zeit des Heringsschmaus können Sie all diese Spezialitäten auch in unserem Onlineshop unter shop.fisch-gruber.at bestellen.

Tipp: Hering und Ernährung

Das Sprichwort vom „fetten Hering“ ist überstrapaziert. Tatsächlich hat Hering bei normaler Kalorienzahl einen sehr hohen Grad an gesunden Fettsäuren.

  • 100g grüner Hering ca. 225 Kalorien
  • 100g Bismarck ca. 210 Kalorien
  • 100g Matjes ca. 275 Kalorien
  • 100g Bückling ca. 230 Kalorien

Unser Team am Naschmarkt berät Sie gerne bei Ihrem Einkauf. Natürlich freuen wir uns auch gerne, Ihre Anfragen zum Thema zu beantworten.

© Fisch-Gruber 2011 – für den besten Heringsschmaus in Wien !


NahversorgerInnen und Gastronomiebetriebe unterstützen als ProjektpartnerInnen dieses Anliegen und bieten köstliche und dennoch gesunde Schmankerl und Imbisse an. ErnährungswissenschafterInnen begleiten diese, sodass die Speisen und Snacks nach ernährungswissenschaftlichen Qualitätskriterien zusammengestellt werden.
Mariahilf is(s)t gesund!
Mariahilf isst gesund, ohne Verzicht auf Gaumenfreuden! Gesunde Ernährung muss auch nicht teurer sein! Das Logo Mariahilf is(s)t gesund! zeigt hinkünftig, wo gesunder Ernährung ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. Mariahilf is(s)t gesund!-PartnerInnen werden gekennzeichnet und damit gut sichtbar sein. So wird es KonsumentInnen erleichtert, sich für gesunde und leistbare Kost zu entscheiden.
Unterstützt wird die Aktion vom Bundesminister für Gesundheit Alois Stöger. Denn, so der Minister: "Die Menschen müssen in Punkto Gesundheitsbewusstsein dort abgeholt werden wo sie stehen. Durch den Nationalen Aktionsplan Ernährung und Aktionen wie Mariahilf Is(s)t gesund wird genau das gemacht."
Akuter Handlungsbedarf
Ca. 40 % der erwachsenen Bevölkerung in Österreich sind bereits übergewichtig oder adipös. Wie auch aus dem österreichischen Ernährungsbericht 2008 ersichtlich ist, wird zu viel tierisches Fett, zu viel Zucker, zu viel Kochsalz und zu viel Cholesterin aufgenommen. Die Versorgung mit Folsäure, Vitamin D und Kalzium ist nicht immer ausreichend.
Bei ausgewogener und gesunder Ernährung geht es daher in erster Linie darum, die aufgenommene Energiemenge anzupassen, aber auch eine optimale Zufuhr an Makro- und Mikronährstoffen zu gewährleisten. Nur durch eine vielfältige Lebensmittelauswahl kann eine Fehlernährung verhindert werden. Wem es gelingt, mehr Obst und Gemüse in seinen Speiseplan zu integrieren, die tierischen Fette zu reduzieren und öfter zu Vollkornprodukten zu greifen, hat schon einiges erreicht.
Mariahilf is(s)t gesund! möchte den MariahilferInnen die Auswahl erleichtern und arbeitet daher mit Top-Betrieben zusammen. Erkennbar am "Mariahilf is(s)t gesund!" Logo sind Betriebe, die sich speziell für gesunde Ernährung einsetzen und mit Ernährungswissenschaftlern/-innen zusammenarbeiten. Auch auf spezielle Produkte und ihre gesundheitsfördernde Wirkung wird hingewiesen.
Fisch-Gruber als Partner
Künftig finden Sie bei Fisch-Gruber am Naschmarkt Infobroschüren über die Aktion und gesunde Ernährung. In nächster Zeit werden Sie auch öfter auf besonders bekömmliche oder gesunde Fische hingewiesen werden. Denn, so der Gesundheitsminister Stöger: "Gesunde Ernährung verlängert das Leben und das Wohlbefinden. Dabei muss es gar nicht teuer sein, sich richtig zu ernähren. Das wollen wir beweisen!"
© Fisch-Gruber, 2010 – Gesunde Ernährung mit Fisch!

Mitte Juni ist es wieder soweit – ganz Holland ist im Matjesfieber und startet in die heurige Matjes-Saison! Grund dafür sind die besonders fetten Frühlingsheringe, die noch nicht geschlechtsreif sind. Die warmen Nordseegewässer, vor allem vor der Küste Hollands, bieten im Frühling besonders viel eiweißreiche Nahrung (Plankton) für die Jungheringe. Das reichliche Nahrungsangebot lässt die Heringe deswegen ordentlich Fleisch ansetzen. Als echter Matjeskandidat gilt der Hering aber erst ab einem Fettgehalt von 12 %! Bevor die angefressenen Jungtiere sich dann fortpflanzen, landen sie in den Netzen der Nordseefischer.

Qualität aus Holland

Bevor der üppige Junghering zum Matjes wird, wandert er aber kurzzeitig in die Frostungsanlage. Die Schockfrostung tötet die eventuell vorhandenen Nematoden ab (EU-Vorschrift). Gleich im Anschluss wird der Hering bis auf die Bauchspeicheldrüse ausgenommen und reift innerhalb weniger Tage in einer milden Pökel-Lake aus Salz zum Matjes heran (Enzymatische Reifung). Das Ergebnis ist ein unvergleichlich zartes Heringsfilet mit einem Fettgehalt von nahezu 20 % !

Besonders begehrt sind die allerersten Fänge, die bereits an Bord gefrostet und gleich im Anschluss eingelegt werden. Ein Teil wird traditionell von den Fischern direkt an Bord verzehrt, der Rest wandert als Topware in ausgesuchte Delikatessenläden. Ein wahrer Seemannsleckerbissen !

Verlockender Gaumenschmaus – Schmeckt und ist gesund !

Der echte Matjeshering hat einen besonders auffälligen Charakter in Geschmack und Konsistenz. Zart-rosa ist sein Filet, butterweich die Konsistenz, manche sagen ihm auch einen leicht salzigen und sahnig-buttrigen Geschmack nach, kurzum: ein besonders feiner und dennoch gehaltvoller Leckerbissen aus der Nordsee, der sich nebenbei noch auf Herz und Kreislauf positiv auswirkt. (Matjesheringe enthalten reichlich ungesättigte Omega-3-Fettsäuren!)

Echten MATJES – nur im Fachhandel !

Original holländischen Matjes kauft man am besten direkt vom Fachhändler. Da er schnell verdirbt, wird er auch so gut wie nie im Supermarkt abgepackt angeboten. Echter MATJES kommt frisch aus dem Fass und wird in der Regel vor dem Kunden händisch filetiert und enthäutet. Echten MATJES erkennt man auch an der rosaroten Färbung rund um die Mittelgräte ! Bei Fisch-Gruber treffen diesen Freitag (15.06.2018) die ersten Fässer der heurigen Fänge ein. Ein absolutes Muss für Matjes-Fans und alle, die es werden wollen ! Ein Stück holländische Tradition, mitten in Wien!

© Fisch-Gruber 2018 – für den besten MATJES in Wien !

Fisch&Me(hr)

Wie so oft im Leben ist zu viel des Guten schädlich: Proteine sind für uns lebenswichtig – sie sind quasi die Bausteine unseres Körpers, steuern unseren Stoffwechsel und sind für unser Immunsystem unerlässlich. Proteine bestehen aus Aminosäuren. Werden diese kleinen Bausteine weiter aufgespalten, bringen sie für manche Menschen Probleme mit sich – Allergien und Unverträglichkeiten.

So entsteht beim Abbau der Alpha-Aminosäure Histidin der natürliche Stoff Histamin. Dieser ist grundsätzlich wichtig, weil Histamin etwa als Neurotransmitter, zur Steuerung von Aufmerksamkeit und Schlaf sowie zur Wundheilung dient. Aber je mehr Protein in einem Lebensmittel am Anfang vorhanden war, desto mehr Histamin kann entstehen – und im Körper dann zu einem Überschuss führen. Für viele histaminintolerante FischliebhaberInnen ist dies eine Qual: Denn Fisch ist für seinen besonders hohen Eiweißgehalt bekannt.

Proteine werden in Verdauungs- oder Reifungsvorgängen, durch Fermentation oder Gärung aufgespalten. Wenn wir z.B. bei eingelegtem Fisch die Zartheit des Fleisches schätzen, dann steht dahinter der Abbau von langen Eiweißketten in kürzere Bestandteile – gleichzeitig aber auch das Entstehen von Abbauprodukten wie Histamin. Das gleiche passiert, wenn Fisch lange gelagert wird: Durch den Verderbnisprozess „zerbrechen“ die langen Ketten – der Fisch wird weich, verdirbt und im Fleisch entsteht Histamin.

Goldene Regeln für histaminintolerante Menschen beim Fischgenuss:


1) Fangfrischer Fisch enthält so gut wie kein Histamin.

Lassen Sie sich von Ihrem Fischhändler beraten. Sagen Sie klar und deutlich, dass Sie histaminintolerant sind und wirklich fangfrischen Fisch benötigen. Wir von Fisch-Gruber veröffentlichen die Lieferungen auf der Website – kaufen Sie also gezielt am Tag der Lieferung: Bei uns ist dies der Freitag Vormittag.

2) Greifen Sie zu hellem Fisch

Kabeljau, Wolfsbarsch & Co. sind deutlich histaminärmer als sogenannte „Blaufische“ (wie Sardine, Sardelle, Sprotten, Heringe oder Makrelen – aber auch Thunfisch). Zum Thema Histamin und Thunfisch haben wir übrigens einen sehr ausführlichen Artikel auf unserer Website.

3) Hochwertiger Tiefkühlfisch ist histaminarm

Fischfilets in schiffsgefrorener Qualität werden direkt nach dem Fang auf dem Schiff verarbeitet und schockgefroren. Hierbei ist keine Zeit, dass Histamin entsteht. Fragen Sie Ihren Fischhändler also nach schiffsgefrorenem Fisch (z.B. gefrorener Wildlachs).

4) Meiden Sie marinierte, geräucherte oder getrocknete Fischspezialitäten

Egal ob sauer mariniert, geräuchert oder getrocknet – in allen Fällen werden durch die Reifung oder die säuerliche Marinade langkettige Proteine aufgespalten. So wird der Fisch butterzart, geschmackvoll – und histaminreich.

5) Meiden Sie Meeresfrüchte und Krustentiere

Diese Delikatessen sind laut Forschung vermutlich Histaminliberatoren – sie können also das körpereigene Histamin freisetzen. Daher sind sie auch in absolut frischem Zustand oftmals nicht verträglich.

6) Meiden Sie Fisch aus Aquakulturen

In Aquakulturen wird in der Regel mit Soja zugefüttert. Soja hat einen sehr hohen Histamingehalt. Auch durch die schnellere Verderbnis von Fisch aus Aquakultur (weniger hochwertiges Eiweiß) bildet sich schneller Histamin im Fleisch.

7) Bereiten Sie Ihren Fisch rasch zu

Wenn Sie frischen Fisch kaufen, achten Sie unbedingt auf Trockenheit, Sauberkeit und gute Kühlung bei der Lagerung. Bereiten Sie ihn noch am selben Tag zu. Waschen Sie den Fisch unmittelbar vor der Zubereitung mit kaltem Wasser ab – denn Histamin ist wasserlöslich. Danach tupfen Sie den Fisch gut ab und bereiten ihn sofort zu. Lassen Sie ihn keinesfalls bei Zimmertemperatur stehen, da der Histamingehalt rasant ansteigt.

Die Beschwerden bei Histaminintoleranz hängen auch sehr von der persönlichen Schwelle ab. Zudem ist es schwierig, den Histamingehalt bei frischem Fisch objektiv zu messen – da er sich ja laufend verändert. Wir beraten Sie daher gerne bei der Auswahl Ihres Fisches – damit Sie möglichst beschwerdefrei genießen können!

© Fisch-Gruber – Wiens frischester Fisch

Die gesundheitsfördernde Wirkung von hochwertigem Fisch ist seit langem bekannt. Fisch liefert uns einen hohen Anteil an essentiellen, ungesättigten Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6). Diese Fettsäuren liefern einen wichtigen Beitrag zur Gehirnfunktion und beugen Erkrankungen des Herzens und der Gefäße vor.
Umso wichtiger ist es, diese wichtigen Bestandteile bei der Zubereitung nicht durch starkes Erhitzen zu zerstören. Daher eignet sich Bratöl auch nicht als Lieferant von wertvollen Fettsäuren. Viel besser ist es, Fisch bei niedriger Temperatur oder durch Dampf zu garen und nach der Zubereitung mit hochwertigem Öl zu verfeinern.
Leinöl – die ideale Ergänzung zu Fisch
Besonders eignet sich dafür Leinöl. Das aus Leinsamen gewonnene Öl ist eine echte Gesundheitsbombe: 100g Leinöl enthalten bis zu 55% Omega-3-Fettsäuren. Dieser enorme Gehalt an essentiellen Fetten bewirkt auch beim Verzehr von sehr kleinen Mengen einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Daneben verfügt Leinöl über antioxidative Stoffe (Polyphenole), welche die Körperzellen vor freien Radikalen schützen.
Natürlich muss das Leinöl dafür von ausgesuchter Qualität sein. Der hohe Anteil der ungesättigten Fettsäuren führt dazu, dass Leinöl sehr schnell oxidiert, d.h. schlecht wird. Daher hat Leinöl eine Haltbarkeit von maximal 3 Monaten ab der Herstellung/Abfüllung. Nach dem Öffnen muss die Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden und möglichst innerhalb von 2 Wochen aufgebraucht werden.
Gesund und gut
Beträufeln Sie Ihren Fisch oder Ihr Filet von Fisch-Gruber einfach mit 1-2 Löffeln Leinöl und genießen Sie sich gesund! Übrigens: Am Naschmarkt und in unserem Onlineshop erhalten Sie Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau in TOP-Qualität zu einem sehr attraktiven Preis.
© Fisch-Gruber, 2014 – Gesunder Genuss am Naschmarkt

Joseph Hibbeln von den nationalen US-Gesundheitsinstituten (NIH) und Wissenschaftler von der Universität in Bristol in Großbritannien haben nun den Fischkonsum von Müttern während der Schwangerschaft im Detail erhoben. Diese Daten setzten sie in Bezug zu Intelligenztests (verbale Fähigkeiten) der später geborenen Kinder. Das Ergebnis laut den Autoren:

Wir haben keinen Hinweis entdeckt, der die Warnungen der US-Behörden zu einer Limitierung des Fisch- und Meeresfrüchtekonsums von Schwangeren decken würden. Im Gegensatz zeigte sich, dass Kinder, deren Mütter davon nur kleine Mengen (weniger als 340 Gramm pro Woche) zu sich genommen hatten, häufiger eine suboptimale neuropsychiatrische Entwicklung zeigten als Kinder, deren Mütter mehr als die empfohlenen Mengen an ‚Seafood‘ zu sich nahmen.

Quelle: [science.ORF.at/APA, 15.2.07]

Der Unterschied ist auf den ersten Blick erkennbar.

Ob roh oder mit Sesamkruste, Thunfisch ist mit Abstand die vielseitigste Fischvariante und bisweilen kulinarische Antwort auf opulente Fleischgerichte. Hierzulande steht Thunfisch immer öfter roh am Speiseplan. Ein Grund mehr, sich dem heimischen Fischhandel und seiner Verwertungsphilosophie bei Thunfisch zuzuwenden um potentielle Risiken zu erkennen.

Fakten – Thunfisch und Histamin

Thunfisch in „Sushi-Qualität“ erkennt man an seiner tiefroten Farbe (nicht bräunlich) und seinem gehaltvollen Geschmack. Er darf nicht „leer“ schmecken. Braune Flecken bzw. Braunfärbungen sind Hinweise auf eine schlechte Lagerung (ungeschützt vor Licht, Lichteinfall, falsche Lagerung). Japanische Thunfischspezialisten schwören auf fetthaltige Thunfischteile und bezahlen dafür Höchstpreise (Toro – Bauchteil /Bestimmung des Fettgehaltes: Probenentnahme kurz vor der Schwanzflosse).
Ein beliebter Sushi-Kanditat ist der Gelbflossen-Thun, auch wegen seines „hellen“ Fleisches. Aber warum hell- oder dunkelfleischig? Da Eiweiß bei dunklem Fischfleisch rascher abgebaut wird als bei hellem Fleisch, bildet sich während der bakteriellen Zersetzung aus der Aminosäure Histidin schneller Histamin. Je dunkler also das Fischfleisch, desto höher die Gefahr einer Histaminbelastung. Achten Sie beim Kauf von Sushi-Thunfisch daher u.a. auf die Helligkeit des Fleisches.

Was ist Histamin?

Histamin ist ein Botenstoff (biogenes Amin) mit Abwehrfunktion. Es wird vom Körper selbst erzeugt, aber auch über die Nahrung (exogenes Histamin, ca. 4mg täglich) dem Körper zugeführt. Es unterstützt das Immunsystem und hilft bei der Abwehr fremder Stoffe. Es senkt den Blutdruck und kontrolliert den Appetit. Ein gesunder Organismus baut überschüssiges Histamin mithilfe des Enzyms Diaminoxidase (DAO) ab. Es wird jedoch vermutet, dass ein Mangel an Vitamin B6 und C den Stoffwechselvorgang negativ beeinflusst, in dem es den Abbau von Histamin durch das Enzym DAO stört. Histamin summiert sich in der Folge im Körper und kann zu unterschiedlichen Beschwerden führen. Histamin-Unverträglichkeit lautet die ernüchternde Diagnose!

Was deutet auf eine Störung des Abbaus hin?

Beschwerden in Form von allergischen Reaktionen in Verbindung mit dem Verzehr von Lebensmitteln wie z.B. Sauerkraut, Salami, gereiften Käsesorten, Dosenthunfisch oder auch Tiefkühlfisch sind Anzeichen einer Histaminintoleranz. Histaminfallen sind vor allem: Fischkonserven, Wein, Hefe aber auch Tomaten!

Was tun bei Histamin-Unverträglichkeit?

Auf Fisch generell zu verzichten, wäre der falsche Weg. Histamin-Intoleranz verlangt vielmehr eine Konzentration auf hochwertige Fischerzeugnisse. Frischer Fisch und frisch eingefrorener Fisch enthalten bei sachgerechter Lagerung kein Histamin. Fast verdorbener Fisch hingegen kann Histaminkonzentrationen von über 12000mg/kg aufweisen!

Ein Histaminanstieg in Fischen wird u.a. durch unsachgemäße bzw. mangelhafte Hygiene bei der Weiterverarbeitung sowie durch die Unterbrechung der Kühlkette begünstigt. Wird ein Fisch alt eingefroren, bleibt das bereits angesammelte Histamin im Kühlgut erhalten. Vorsicht daher beim Wiedereinfrieren!

Personen mit nachweislicher Histamin-Intoleranz sollten vorsorglich auf den Konsum von geräuchertem, eingelegtem und dunkelfleischigem Fisch verzichten. Dazu zählen Makrele, Sardinen und Matjesheringe – also alle Blaufische (Lebensmittel die nachreifen oder gären). Generell sollten frische Lebensmittel Vorrang haben. Auch Rotwein sollte gemieden werden.

Ein Erhitzen oder nachträgliches Tiefkühlen von Lebensmitteln vermindert den bereits enthaltenen Histamingehalt nicht! Kompromisslose Hygiene und sachgemäße Lager- und Präsentationsbedingungen gewährleisten eine Vermeidung von Histaminanreicherung. Fisch-Gruber setzt daher bei seinem frischen Fanggut auf zügigen Absatz und umgehende Verarbeitung.

Grenzwerte bei Histamin

Grundsätzlich gilt: Reaktionen auf Histamindosen können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Bereits Mengen von 20-30 mg/kg reichen bei Histamin-Intoleranz aus, um Symptome hervorzurufen! Die EU legt einen Grenzwert von 400mg/kg für bestimmte Fischsorten fest. Die individuelle Toleranzgrenze liegt bei jedem Menschen anders.

Fisch-Gruber und Qualität

Fisch-Gruber importiert hellfleischigen Yellowfin-Thuna aus pazifischen Gewässern (Malaysia, Fangregion-FAO71). Was den Preis der edlen Delikatesse angeht, schlägt sich im Zuge des Importablaufs so einiges zu Buche: Flugfracht, veterinärmedizinische Begutachtung, Begutachtung durch das Lebensministerium und Zoll. Als Nahversorger mit Qualitätsauftrag und hohem Anspruch an Produktqualität scheuen wir keine Kosten und Mühen um der Nachfrage nach hochwertigem Thunfisch auch weiterhin nachkommen zu können.

Die Arten: Roter Thun (auch Großer Thunfisch oder Blauflossen Thun, lat. Thunnus thynnus), Gelbflossen Thun (lat. Thunnus albacares), Bonito (gestreifter Thun), Großaugen Thun („Bigeye“, lat. Thunnus obesus), Langschwanz Thun (lat. Thunnus tonggol), Schwarzflossen Thun (lat. Thunnus atlanticus), Weißer Thun (lat. Thunnus alalunga)

So unterscheiden Sie Thunfisch-Arten in der Küche: Das helle rote Fleisch des Gelbflossen Thuns wird beim Braten noch heller, fast weiß. Das Fleisch des Blauflossen Thun oder Roten Thun hingegen ist dunkler, eher bräunlich und verändert beim Erhitzen seine Farbe nicht merklich.

Achtung bei Schwangerschaft und Histamin-Intoleranz!

© Fisch-Gruber 2009 – für Frischeaufklärung und Topqualität für Fisch in Wien, am Naschmarkt

ARGANÖL, das Gold der Berber, erobert im Eiltempo die Herzen der Gourmets weltweit. Arganöl ist mit Kaviar, Trüffel & Co. in bester Gesellschaft. Nicht nur die aufwändige Herstellung von Hand (nach alter marokkanischer Tradition), sondern auch das Angebot/Nachfrage-Verhältnis wirkt sich drastisch auf seinen Preis aus. Im Augenblick bekommt man einen Liter Arganöl, handgepresst, zwischen 40 und 60 Euro –  Tendenz steigend.
Das Berber-Öl hat Exklusivstatus und wird aus Arganmandeln (lat. argania spinosa) gewonnen. Das botanische Kleinod wächst ausschließlich im Norden Afrikas. Für einen Liter Öl werden ca. 30 kg Arganfrüchte (brutto), um die 4 kg Mandeln (netto) verwendet.
Gesundes Öl!
Berber schätzen es seit Jahrhunderten als Jungbrunnen und wertvollen Lebenssaft, heute ist die Gourmetküche darauf aufmerksam geworden. Besonders auffallend, sein hoher Vitamin E-Gehalt! Das hilft dem Immunsystem und stärkt den Kreislauf!
Als Begleiter der leichten (kalten) Küche, wird Arganöl immer öfter verwendet. Insbesondere zum Verfeinern von gebratenen Speisen und Salaten. Sein Aroma erinnert stark an Erdnussöl. In jedem Fall ist die nussige Note eine ideale Akzentuierung verschiedenster Speisen. Ob Steinbutt oder St. Petersfisch, Arganöl gibt delikaten Fischkreationen den letzten Schliff!
Ab Herbst 2009 gibt`s wieder edle Wildfänge aus Marokko! Kombinieren Sie die edlen Leckerbissen mit Arganöl! Entdecken Sie Marokko über Ihren Gaumen!
© Fisch-Gruber, 2009 – die erste Adresse für edle Wildfänge in Wien!

Gesundes Essen trägt nicht nur zum allgemeinen Wohlbefinden bei, sondern hilft auch bei der Vorbeugung von Krankheiten. Neben regelmäßiger ärztlicher Kontrolle ist ausgewogene Ernährung noch immer die beste Gesundheitsvorsorge. Das muss aber nicht bedeuten, dass man auf bestimmte Lebensmittel verzichten muss. Wichtig ist es die Sensibilität für gesundes Essen zu schärfen. Das richtige Mengenverhältnis spielt dabei die größte Rolle.
Gesundes Essen – ganz einfach!
Die neue Lebensmittelpyramide des Gesundheitsministeriums wurde in Kooperation mit anerkannten österreichischen Organisationen erstellt. Sie soll praktische Hilfe im Ernährungsalltag bieten und mehr Bewusstsein für Ausgewogenheit schaffen. Insgesamt sechs Lebensmittelgruppen + eine Getränkegruppe sind Bestandteil der neuen Ernährungspyramide.
Empfehlungen von Experten
Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollte täglich konsumiert werden, ungezuckerte Getränke sollten dabei Vorrang haben. Neben Gemüse und Obst sollten auch Getreide- und Milchprodukte häufiger als 2 x täglich zugeführt werden. Die empfohlenen Mengen liegen zwischen 50 g und 300 g. Tierische Erzeugnisse sollten mäßig max. 3 x wöchentlich konsumiert werden. Bei Fetten und Ölen gilt die Regel: Qualität vor Quantität !
Tierische Nährstofflieferanten
Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Eier oder Fisch sind ebenfalls wichtige Nährstofflieferanten. Fleisch liefert vor allem Proteine, Eisen oder Zink – wobei Fisch eine üppige Jod und Vitamin D -Quelle ist.  Fettarme Fleisch- oder Wurstwaren sollten max. 3x wöchentlich gegessen werden. Fisch sollte laut Empfehlung des Gesundheitsministeriums bis zu 2x die Woche am Speiseplan stehen. Nicht zu vergessen sind bei Fisch die wichtigen ungesättigten, essentiellen Fettsäuren wie Omega-3 und 6, die von außen zugeführt werden müssen. Wichtig dabei ist laut Experten das richtige Verhältnis der ungesättigten Fettsäuren zueinander.
Besonders viel Omega-3 Fettsäuren enthalten vor allem fettreiche Fische wie Makrele, Lachs oder Hering. Bei regionalen Sorten sind besonders Fischarten aus kalten Gewässern wie Forelle oder Saibling empfehlenswert. "Bei diesen Fischarten haben gezüchtete Exemplare meist sogar höhere Gehalte an Omega-3 Fettsäuren, da sie über das Futter reichlich mit diesen Fettsäuren versorgt werden", so Dr. Matthias Schreiner von der Boku Wien.*
Bewegung – wichtiger Baustein im Ernährungsalltag
Körperliche Aktivität ist eine wichtige Ergänzung zur ausgewogenen Ernährung. Schon 30 Minuten Bewegung pro Tag reichen, um überschüssige Energien abzubauen. Das steigert nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern beugt auch Herz-Kreislauferkrankungen vor und baut nebenbei Stress ab! (Hier finden Sie alles Wissenswerte zur "Bewegungspyramide")
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn (Facharzt und Professor für Innere Medizin in Wien) zur neuen österreichischen Ernährungspyramide: "Durch ‚richtiges‘ Essen lässt sich Über- und Fehlernährung verhindern und langfristig Gesundheit erhalten. Wer weiß, wie´s geht und das auch umsetzt, muss auch auf Genuss nicht verzichten!"
Lesen sie in unserem nächsten Artikel mehr über ungesättigte Fettsäuren und Ihren Einfluss auf unseren Organismus !
* DI Dr. Matthias Schreiner ist Privatdozent  und arbeitet im Department f. Lebensmittelwissenschaften & Technologie an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien.
Lesen Sie mehr zum Thema !
© Fisch-Gruber 2010 für Gesundheit und Wohlbefinden! Wir lieben Fisch, uns Sie?

Sogenanntes "Mood Food", zu deutsch: Stimmungsessen, bezeichnet Speisen, die die Stimmung beeinflussen. Neben der Beseitigung des Hungergefühls hat die richtige Kombination von hochwertigen Nahrungsmitteln erwiesenermaßen auch Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden. Unsere Wahrnehmung und unser Fühlen wird über Nerven und das Gehirn gesteuert. Dabei spielen Hormone und Botenstoffe eine wichtige Rolle. Der wesentlichste Botenstoff in Verbindung mit unserem Glücksempfinden, ist dabei das Hormon Serotonin.
Tryptophan – Vorstufe des Serotonins
Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure (kann also nicht vom Körper selbst erzeugt werden), die wiederum ein Baustein von Eiweiss (Protein) ist. Proteine sind die "molekulare Maschine" der Zelle. Kurz gesagt sorgen diese kleinen Helfer für mehr chemische Prozesse in der Zelle und schützen unseren Körper ua. durch die Bildung von Antikörpern vor Infektionen oder sorgen für einen reibungslosen Transport wichtiger Substanzen im Körper (Schutz- oder Transportproteine). Tryptophan spielt vor allem bei der Bildung von Serotonin eine wesentliche Rolle und kann nur von außen zugeführt werden. Ein Mangel an Serotonin kann zu Stimmungsschwankungen, depressiven Verstimmungen oder Angst- und Aggressionszuständen führen. Deshalb greifen wir bei Stresssituationen zu Schokolade, dem Klassiker der Stimmungsnahrung !
Wo ist Tryptophan enthalten ?
Wertvolle Aminosäuren wie Tryptophan oder Tyrosin sind in ua. auch in Nüssen, Bananen, Datteln oder Feigen und vor allem in Fisch (zB. Thunfisch) enthalten. Diese wichtige Aminosäure bildet das hochwertige Fischeiweiß und erzeugt den Stimmungsmacher Serotonin, der wiederum für gute Laune sorgt! Der Vorteil gegenüber Schokolade: Fisch macht uns nicht dick !
Wie gelangt das wichtige Serotonin auch dorthin wo es hingehört?
Wesentlich bei der Aufnahme von Tryptophan ist die Food-Kombi Eiweiß und Kohlenhydrate (Hülsenfrüchte, Reis, Kartoffeln, Nudeln), um das Serotonin schneller dorthin zu bringen wo es hingehört, nämlich ins Gehirn (Blut-Hirn-Schranke). Es ist bekannt, dass Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel steigen lassen und die Bauchspeicheldrüse anregen, mehr von dem Hormon Insulin zu produzieren, das wiederum für einen schnelleren Transport zum Gehirn verantwortlich ist. So gelangt das wichtige Tryptophan in ausreichender Menge über die Blut-Hirnschranke ins Gehirn und wird ua. zu Serotonin umgewandelt !
Die richtigen Lebensmittel beeinflussen also nicht nur unseren allgemeinen Gesundheitszustand, sondern liefern auch wichtige Bausteine für unsere psychische Gesundheit !
© Fisch-Gruber 2011