Willkommen beim Infoportal von Fisch-Gruber!
Das Fisch-Gruber Team hat das Wissen von 5 Generationen für Sie versammelt - entdecken Sie die faszinierende Welt des Fisches und der Fischerei!
Fisch und Bier – das lob’ ich mir !
Fisch und Weißwein gehören zusammen wie Pech und Schwefel – davon war man lange überzeugt. In letzter Zeit besinnt man sich aber auf neue, auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Kombinationen und erschließt damit neue Geschmacksdimensionen*. Diesmal widmen wir uns dem Thema Fisch&Bier – und haben uns dafür einen hochkarätigen Experten eingeladen: Bierpapst Conrad Seidl.
Schaut man sich die Karten hochkarätiger Restaurants an, so ist schnell klar: Hierzulande regiert der Wein die höheren Gefilde des Geschmacks ! Hochklassige Restaurants servieren zu Fisch stets Weißwein, selten verirrt sich ein Rotwein als flüssiger Antipode eines Fischgangs auf den Tisch. “Während in Amerika Bierbegleitungen zu Menüs üblich und geschätzt sind, gibt es bei uns in Österreich noch gar nichts dergleichen” echauffiert sich Bierpapst Conrad Seidl, der uns am Naschmarkt besucht.

Tatsächlich scheint dem Österreicher das Bier nur beim Gebackenen nahe zu stehen. Da darf es dann auch mal ein Märzen zum gebackenen Kabeljau oder in der Weihnachtszeit ein Bockbier zum Karpfen sein. Der “Volksgeschmack” liegt hier auch richtig. Märzen-, Spezial- und Bockbiere eignen sich zu gebackenem Fisch sehr gut. Bei Fischen mit stärkerem Eigengeschmack sollte jedoch auch zu entsprechend vollmundigeren Bieren gegriffen werden – das merken wir, als wir zum gebackenen Karpfen greifen und dazu ein Bier mit wenig Bitterhopfen kosten.
Als nächstes versuchen wir uns an Garnelen. Ein leichtes Pils, um den luftigen Schalentiergeschmack zu unterstreichen ? Besser nicht, denn schnell macht man dabei eine bittere Erfahrung: Nicht alle Fischfette vertragen sich mit gerbstoffreichen Bieren ! Mit hopfenbitteren Bieren sollte man generell aufpassen, denn sie harmonieren auch nicht mit fettreichen Fischen, wie Heilbutt und Sardine. Conrad Seidl empfiehlt uns zu den Garnelen ein Weizen-/Weißbier, das auch perfekt passt.
Das vorhin verschmähte Pils holen wir jedoch bald wieder hervor, als wir uns an klassische “Fastenspezialitäten” machen: Matjes, Sprotten – da sind wir mit dem bitteren Pils am richtigen Platz. Vorsicht ist jedoch bei feineren Räucherdelikatessen wie Lachs und Thunfisch geboten. Bierpapst Seidl bringt dafür eine echte Besonderheit mit: Ein Lambic-Bier, das mit seiner intensiv-sauren Note den Edelfischen dezent unter die Arme greift und ungeahnte Noten herauskitzelt. “Die trockene Frische wirkt anregend und passt auch hervorragend zu Sashimi”, ist Seidl begeistert.
“Die Allzweckwaffe ist Weizenbier – es passt zu nahezu allen Fischgerichten” ist Seidl überzeugt. Und tatsächlich – selbst dem Störkaviar von Walter Grüll entlockt ein Schluck dunkles Weizen neue Aspekte.
Als wir uns dann über einen Teller Austern heranmachen, stellen wir erstaunt fest, wie sich die Sortencharakteristiken durch eine Bierbegleitung verstärken lassen. Während Fine de Claire – Austern perfekt mit einem Guiness harmonieren und zur wahren Geschmacksbombe werden, mag das Stout gar nicht zu den edleren Gillardeau-Austern passen. Und an die Grenzen stoßen wir schließlich auch: Als wir europäische Belon-Flachaustern verkosten, ist selbst Bierpapst Conrad Seidl erstmal ein wenig ratlos.
Doch schon im nächsten Moment sprudeln die Ideen nur so hervor. Fisch und Bier, das passt zusammen – da sind wir uns gemeinsam mit Seidl nun auch sicher. Und am besten lernt man – das haben wir festgestellt – indem man sich ein paar feine Flaschen Bier besorgt und mit Freunden verschiedene Fischspezialitäten zum Bier verkostet. Alles andere ergibt sich dann von selbst…
© Fisch-Gruber, 2012 – neue Geschmacksdimensionen in Sachen Fisch !
*Vor einiger Zeit berichteten wir schon über Fisch und Rotwein.
Fisch-Gruber wünscht Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2012!
Ein Jahr ist schnell vergangen – besonders, wenn es ereignisreich ist! Blicken Sie mit Wolfgang Gruber und seinem Team auf 2011 zurück, aber auch mit viel Optimismus nach vorne auf die kommende Zeit.
Das vergangene Jahr war von vielen aufrüttelnden Ereignissen geprägt, die natürlich auch in der Fischbranche und im Marktgeschehen des Naschmarktes spürbar wurden. Gut in Erinnerung ist uns beispielsweise die Verunsicherung vieler Kunden/-innen über den Reaktorunfall in Fukushima und seine Auswirkungen auf den in Österreich angebotenen Fisch. Auch die Wirtschaftskrise war am Markt deutlich wahrnehmbar – viele Menschen können sich den “Luxus Fisch” einfach nicht mehr leisten. Die Märkte im Großen haben auf die Krise schon viel früher reagiert: die Preise für Fisch haben kräftig angezogen; teilweise ist es schwer, überhaupt noch gute Ware zu bekommen.
Krisensicher durch Tradition
Aufgrund unserer jahrelangen, persönlichen Beziehungen mit Fischhändlern kann Fisch-Gruber Ihnen weiterhin Top-Qualität zu konstanten Preisen bieten. Die dafür nötige Arbeit von Wolfgang Gruber läuft im Hintergrund, eher im Stillen ab. Nächtliche Kalkulationen, Telefongespräche mit Lieferanten in ganz Europa – all das vom kleinen Büro am Naschmarkt aus, stets mit Blick auf die “Budel” und die Realität des Verkaufes.
Neuerungen und Innovation

Doch auch “offensichtliche” Dinge haben sich bei uns getan: Am Naschmarkt haben wir die Geschäftsfassade ansprechend neu gestaltet – ganz im Sinne unserer Philosophie, dass die Produkte und ihre Qualität im Mittelpunkt stehen. Im September haben wir unseren völlig neuen Onlineshop eröffnet, der von vielen Kunden/-innen begeistert aufgenommen wurde. Auch unsere anderen Webangebote wurden stark genutzt. Beispielsweise wurden die Youtube-Videos von Fisch-Gruber über 275.000 mal aufgerufen. Auch unsere stetig wachsende Facebook-Seite durchbrach erstmals die 200 Freunde Marke.
Guter Endspurt – Weihnachten 2011

Wie jedes Jahr war der Weihnachtsverkauf wieder ein besonderes Highlight – in wenigen Tagen kamen tausende Kunden/-innen auf den Naschmarkt und holten sich ihren Weihnachtskarpfen. Diesmal standen zu Weihnachten wieder besonders Produkte aus Österreich im Fokus – egal ob es sich um Welsfilet, Zander, Karpfen oder edle Delikatessen wie Störkaviar handelt.
Aussichten auf 2012
Wir gehen voller Zuversicht ins Jahr 2012 – als Familienbetrieb wirtschaften wir nicht für kurzfristigen Gewinn, sondern langfristig. Bereits jetzt haben wir spannende Produkte, Themen und Veränderungen in Planung. Und natürlich sind wir auch 2012 mit neuer Energie für Sie da!
In diesem Sinne: Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, glückliches neues Jahr.
Ihr Wolfgang Gruber und sein Team
© Fisch-Gruber 2012
Das Weihnachtsessen 2011 – Tipps fürs perfekte Christmas-Dinner !
20 Tage vor Weihnachten stellt sich die Frage: Was landet heuer am abendlichen Weihnachtstisch? Neben traditionellen Festtagsspeisen wie Gans oder Karpfen, tauchen immer öfter exotische Seafoodleckerbissen am Weihnachtstisch auf. Fisch-Gruber gibt Ihnen einen kleinen Überblick zu den beliebtesten Variationen am Festtag.
Hobbyköche/-innen kommen vor allem rund um die Weihnachtszeit ordentlich ins Schwitzen, immerhin zählt das Weihnachtsdinner zu den kulinarischen Höhepunkten des Jahres. Wie jedes Jahr stellt sich die Frage, was die besinnliche Festzeit besser begleitet: das traditionelle Gansl – oder Karpfenmenü, oder doch eher exotische Kreationen mit extravagantem Beiwerk?!
© teressa – Fotolia.com
Traditionell oder exotisch?
Das traditionelle Karpfengericht gehört vor allem im östlichen Teil Österreichs zu den beliebtesten Weihnachtsmenüs. Als Beilage serviert der Wiener gerne Kartoffelsalat und Salzkartoffeln, wohingegen im nördlichen Österreich „Karpfen Blau“ mit Petersilkartoffeln und Krensauce bevorzugt wird. Karpfen galt lange, vor allem in Wiener Haushalten, als das Weihnachtsessen schlechthin. Doch mit zunehmender Sortimentsvielfalt im Fischhandel hat sich auch das weihnachtliche Kulinarium entsprechend erweitert.
Der Karpfen – Traditionelles Fastengericht
Karpfen galt und gilt vor allem im zentraleuropäischen Raum als typisches Weihnachtsgericht. Basierend auf einem jahrhundertealten Brauchtum galt der Weihnachtskarpfen als traditionelles Gericht des „Heiligen Abends“. Die Entstehung dieser Tradition liegt vor allem an der christlichen Lehre, dass die Adventzeit als Fastenzeit zu begreifen ist. Als Höhepunkt der Adventzeit sollte also der Heilige Abend kulinarisch mit einem speziellen Fastengericht gefeiert werden. Was lag da näher als der Klassiker der klösterlichen Teichwirtschaft?!
Tradition vs. Moderne !
Heute hat der Karpfen als klassisches Weihnachtsessen seine „religiöse Bedeutung“ weitgehendst verloren. Aus traditionellen sowie ernährungstechnischen Gründen wird der Karpfen jedoch auch heute noch gerne serviert. Immer öfter wird in Österreich jedoch zu Weihnachten „exotische“ Kost aufgetischt.
Neben Lachs und anderen Klassikern der Fischküche landen auf österreichischen Festtafeln auch immer öfter Seefisch und Meeresfrüchte. Besonders beliebt als Vorspeise sind exquisite Austern (Fine de Claire, Belon oder Gillardeau) oder Garnelen (Gamberones, Black Tiger) und Jakobsmuscheln aus Wildfang. Edelfische wie Wolfsbarsch oder Seezunge als Hauptgang bilden in der Speisenfolge dann die logische Konsequenz. Wer zu Weihnachten also auf einen Hauch Luxus nicht verzichten möchte, greift am besten zu wilden Meeresfischen und Seafood !
Rezepttipps: Besonders verwöhnte Fischesser/-innen greifen zu den topfrischen Klassikern der rohen Fischküche. Mit wenig Aufwand zaubert man mit Thunfisch in Sushiqualität erstklassiges Tatar oder auch Carpaccio – ein idealer Starter für jedes opulente Festmahl.
Fragen Sie Ihren Fischhändler am besten nach seinen speziellen Angeboten rund um die Weihnachtszeit !
In unserer Rubrik REZEPTE finden Sie ebenfalls einige interessante Ideen für den perfekten Festschmaus !
© Fisch-Gruber 2011 – fürs perfekte Weihnachtsessen !
Rezepttipp: „Calamaretti“ auf Spiegelei !
Tintenfisch ist leicht zuzubereiten und noch dazu schnell am Teller! Heute empfehlen wir in unserer Rubrik „10-Minuten-Gerichte“: Babycalamari oder Calamaretti auf Spiegelei. Ein Rezepttipp für ganz schnelle !
Und so gehts:
Die Eier aufschlagen und in eine erhitzte Pfanne (mit Butter) geben. Bei mittlerer Hitze zu Spiegeleiern braten. In einer zweiten Pfanne etwas Butter oder Rapsöl zum Schmelzen bringen. Die ganzen Calamaretti in das erhitzte Fett geben. Bei mittlerer Hitze ca. 5 – 8 Minuten anbraten. Dabei immer wieder durchrühren. Anschließend den Bratensaft abgießen. Eine halbe Minute weiter kurz anbraten. Den abgegossenen Saft wieder langsam dazugießen (ablöschen).
Die Spiegeleier auf den Teller platzieren und die leicht angerösteten Babycalamari über die Spiegeleier geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Wunsch mit einem Spritzer Tabasco „verfeinern“. Zusammen mit Baguette servieren. Guten Appetit !
Zutaten (für 2 Personen):
400 g Babycalamari/Calamaretti
4 Eier
Salz, Pfeffer
Tabasco
Baguette
(Auch eine ideale Frühstücksvariante !)
Babykalamari oder Calamaretti können Sie im guten Fachhandel kaufen. Bei Fisch-Gruber auch online erhältlich: Hier geht`s zum Onlineshop !
© Fisch-Gruber 2011 – das perfekte Schnellgericht !









