Den kulinarischen Wert der japanischen Gemüsevariante kennen wir spätestens seit Miso-Suppe unseren Gaumen umspült. Das asiatische Pendant zur handfesten österreichischen Rindssuppe ist sie nicht wirklich, aber in Sachen Nährwert überzeugen ihre Zutaten auf jeden Fall. Während Rustikal-Kukinariker grünes Beiwerk la Suppengrün in den Kochtopf befördern, greifen japanische Köche seit Jahrhunderten zu vitaminreichen Algen aus den küstennahen maritimen Gärten.

Maritimes Power-Gemüse

Das Meeresgemüse gilt als besonders mineral-und vitaminreich. Manch Braunalge enthält sogar 14-mal mehr Kalzium als Kuhmilch! Besonders auffallend ist der Gehalt an Jod (10mg/100g-Trockensubstanz)Â  und an Vitaminkomplex – B. Wakame enthält überdies Alginsäure, die zur Entgiftung des Darms beiträgt (Alginat wird ebenfalls als Medikament gegen Sodbrennen eingesetzt). Das marinierte Seegras schmeckt knackig-mild, leicht süßlich bis kräftig würzig. Der feine, frische Grasgeschmack mit leichtem Sesam-Unterton gibt Suppen aber auch Salaten eine unverwechselbar asiatische Note.

Nori und Wakame – die bekanntesten Speisealgen

Algenarten gibt es viele, die zwei bekanntesten sind zum einen die Rotalge Nori (Porphyra tenera), die hauptsächlich bei Sushi (Maki) verwendet wird, und die Braunalge Wakame (Undaria pinnatifida). Beide sind im asiatischen Raum als Speisealgen von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Sie werden heute vor den Küsten Japans kultiviert um die hohe Nachfrage, neben wilden Ernten, decken zu können. Vor der Küste Frankreichs (Bretagne) werden sie heute ebenfalls erfolgreich groß gezogen. Algen werden regelmäßig nach Ihrer Ernte auf Schwermetallrückstände sowie Jodgehalt kontrolliert. Die im Handel befindlichen Produkte sind daher ohne Bedenken zu genießen.*

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Täglicher Jodbedarf (Erwachsener) zwischen 180 und 200 µg = max. 0,2mg (ca. 1 EL Algen) – (1µg – Mikrogramm= 0,001 mg) Jod beeinflusst vor allem Stoffwechselvorgänge im Körper. (Quelle: www.gesundheit.de – „Ohne Jod führt die Schilddrüse nichts Gutes im Schilde“)*Bitte Beachten Sie: Personen mit Schilddrüsenunterfunktion sollten auf eine langsame Gewöhnung an jodhaltigen Algen achten um Überreaktionen zu vermeiden!

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