Sehr solide kommt er daher, der wahrscheinlich bulligste Vertreter der Krustentierfamilie. Kraftstrotzend, dennoch kompakt und kein bisschen plump, bewegt sich der Taschenkrebs (lat. cancer pagurus) im "Krebsgang" (seitwärts) auf alles zu, was die Nahrungskette abwärts für ihn vorsieht. Dazu zählen vor allem Muscheln, Seesterne oder Seeigel.
Manchmal jedoch steht der umtriebige Taschenkrebs selbst am Speiseplan mancher Tiere wie zB. von Wasservögeln. Ist es soweit, trennt er sich schon mal von seinen Scheren. Aber damit hat sich´s auch schon. Klingt schlimm, ist aber das geringere Übel. Denn die Scheren wachsen wieder nach!
Harte Schale, weicher Kern!
Auffällig an seinem Äußeren sind die schwarzen Scherenfinger, die behaarten Beine sowie die regelmäßigen Einkerbungen am oberen Panzerrand. Der voluminöse Panzer kann bis zu 25 cm breit werden. Unter den gepanzerten Scherenpaaren verbirgt sich ein weicher, saftiger Kern. Das Fleisch der Krabbendelikatesse wird als das beste Krabbenfleisch überhaupt gehandelt.
Vor allem die Scheren (auf Helgoland als "Knieper" vermarktet) sind, neben den Beinen, ins Visier der Feinschmecker geraten und werden nicht selten den restlichen Körperteilen vorgezogen. Taschenkrebse leben entlang der Atlantikküste von Norwegen bis Marokko, in der Nordsee aber auch in Teilen des Mittelmeers und an der Adriaküste.
Fisch-Gruber erweitert nun sein Lebend-Krustentiersortiment um dieses spannende Exemplar aus der Familie der Krustentiere. Bei Fisch-Gruber am Naschmarkt finden Sie Exemplare zu je 500 g !
Taschenkrebs – cancer pagurus (lat.) – noordzeekrab (holl.) – edible crab (engl.) – Taskekrabbe (dän.)
100 g Fleisch enthalten: 93 kcal
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