Freddy Quinn am Naschmarkt
In den 1960ern besuchte Freddy Quinn Fisch-Gruber am Naschmarkt. Die Zeitungen schrieben: „Europas erfolgreichster Schlagersänger hat gut lachen – er hat einen fetten Fisch >an der Angel< . Und die Wiener staunen, wie gut Freddy ihn (und sich) verkaufen kann.“ Offenbar hatte der Star dann doch etwas Berührungsängste mit dem Karpfen, so dass er ihn nur mit einem Tuch angriff!

Begehrter Thunfisch
Der Thunfisch von Fisch-Gruber war schon immer Objekt des Begehrens. Am 11.11.1983 berichtet der Kurier von einem frechen Fischdieb!

Karpfenshow 1967
Die schöne Tradition des weihnachtlichen Karpfenessens lockte auch 1967 viele Herren und Damen auf den Naschmarkt. Heute wie damals schauen viele fasziniert der „Karpfenshow“ zu und beobachten gespannt, wie die lebenden Karpfen für die Küche zubereitet werden. Am Photo Seniorchef Erich Gruber.

Erich Gruber beim Karpfenverkauf im Jahr 1967
Erich Gruber beim Karpfenverkauf im Jahr 1967

Fisch-Gruber damals
So sah der Naschmarktstand in den 1960ern aus, mit einem kleinen „Auslagenbereich“ und den zwei großen Karfpenbottichen. Noch keine Spur von Digitalwaage und automatischem Kühlsystem. Auch die Preise waren damals noch andere: Lebende Karpfen für 2.4 Schilling/Kilo, Lebende Forellen 12 Schilling/Kilo, Sardellen 6 Schilling/Kilo, Seezunge 12 Schilling/Kilo – der „Rolls Royce“ das Anglerfilet um 240 Schilling/Kilo.


Alle Photos Privatbesitz Erich und Wolfgang Gruber.

© Fisch-Gruber, 2008