Beschreibung
Produktinformationen
Wissenschaftlicher Name: Sepia officinalis (Gewöhnlicher Tintenfisch)
Fanggebiet: FAO-Zone 27.7 – Nordostatlantik, Irische See, Keltische See, Ärmelkanal (Bristol Kanal, östlicher und westlicher englischer Kanal, Porcupine Bank, Nord-West-Irland)
Fangmethode: Schleppnetzfischerei
Herkunft: Wildfang aus dem Nordostatlantik
Nährwertangaben (pro 100 g)
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Brennwert | 312 kJ / 73 kcal |
| Eiweiß | 16,1 g |
| Fett | 0,7 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0,2 g |
| Kohlenhydrate | 0 g |
| davon Zucker | 0 g |
| Salz | 0,9 g |
Zusätzliche Mineralstoffe (Richtwerte): Vitamin A: 3,0 µg, Vitamin B1: 0,07 mg, Natrium: 387 mg, Kalium: 273 mg
Sepia ist ein ausgesprochen mageres und eiweißreiches Lebensmittel – ideal für eine bewusste, proteinorientierte Ernährung.
Was macht die Sepia so interessant?
1. Kulinarische Vielseitigkeit
Das Fleisch der Sepia ist fest, mager und schmeckt mild sowie leicht süßlich. Es eignet sich hervorragend für die mediterrane Küche und kann gebraten, gegrillt, geschmort, gefüllt oder in Eintöpfen verarbeitet werden. Die Sepia ist die bei uns am häufigsten zubereitete Tintenfischart.
2. Intelligentes Meerestier
Sepien gehören zu den Kopffüßern (Cephalopoda) und sind die höchstentwickelte Klasse der Weichtiere. Sie sind äußerst intelligent und können ihre Farbe und Muster sekundenschnell wechseln – zur Tarnung, zur Kommunikation oder im Jagdfieber.
3. Besonderheit: Der Schulp
Die Sepia besitzt eine innere Rückenplatte aus Kalk, den sogenannten Schulp, der ihr im Wasser Auftrieb verleiht. Diese Kalkschale wird bei der Küchenzubereitung entfernt.
4. Typisch mild-meeriger Geschmack
Die Sepia aus der FAO-Zone 27.7 überzeugt mit einem typischen, mild-meerigen Geschmack sowie einer festen, aber bei richtiger Zubereitung zarten Textur.
Kochtipps – So gelingt die perfekte Zubereitung
Vorbereitung (Putzen)
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Kopf und Innereien entfernen – Den Kopf vom Rumpf trennen und die Innereien abziehen.
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Chitinstab herausziehen – Die Sepia in der Mitte durchschneiden und den durchsichtigen Chitinstab (Schulp) entfernen.
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Gründlich säubern – Unter fließendem Wasser abspülen.
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Haut entfernen? – Bei kleinen Sepien ist das Entfernen der äußeren Haut nicht notwendig, da sie sehr fein ist und nach dem Kochen nicht mehr spürbar ist – sie trägt sogar zur Zartheit bei. Bei großen Sepien sollte die dunkle Haut obligatorisch entfernt werden.
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Einschnitte – Das Fleisch quer und längs mehrfach einschneiden, ohne es ganz durchzuschneiden – so nimmt es besser Würze an und bleibt zart.
Zubereitung – kurz und scharf
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Braten in der Pfanne: Olivenöl in einer beschichteten Pfanne auf starker Stufe erhitzen, bis es zu rauchen beginnt. Die Sepia mit der Innenseite nach unten hineinlegen und 4–5 Minuten anbraten, dann wenden und die andere Seite ca. 3 Minuten braten.
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Wichtig: Bei starker Hitze anbraten – so wird sie außen schön gebräunt und bleibt innen zart. Bei zu geringer Hitze oder zu langer Garzeit wird sie zäh.
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Grillen: Auf dem heißen Holzkohlegrill ca. 10 Minuten goldbraun anbraten.
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Schmoren / Kochen: Für Gerichte wie Salate oder Eintöpfe die Sepia in kochendem Salzwasser bei mittlerer Hitze 30 bis 40 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie weich, aber noch bissfest ist.
Größenunterschied beachten
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Kleine Sepien sind zarter und eignen sich besonders gut zum Grillen oder Kurzbraten.
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Große Sepien müssen etwas länger gekocht oder vor der Zubereitung blanchiert werden.
Was muss beachtet werden?
| Aspekt | Hinweis |
|---|---|
| Tintenbeutel | Sepia kann beim Putzen Tinte spritzen – Vorsicht ist geboten. Die Tinte kann aber auch als Färbemittel für Nudeln, Reis oder Saucen verwendet werden. |
| Garzeit | Die größte Gefahr bei der Sepia-Zubereitung ist Übergaren – dann wird das Fleisch zäh und gummiartig. Kurze, scharfe Hitze ist der Schlüssel. |
| Lagerung | Gekühlte Lagerung bei 0–2 °C empfohlen. |
| Allergene | Sepia zählt zu den Weichtieren – kann bei Allergikern entsprechende Reaktionen auslösen. |
| Nachhaltigkeit | Wildfang aus Schleppnetzfischerei – auf zertifizierte Herkunft achten. |
Serviervorschlag: Mit Zitronensaft beträufeln, mit gehackter Petersilie und Cherrytomaten garnieren – ein mediterraner Genuss!








