Beschreibung
Kingklipfilet – der „König der Aale“
Unser Kingklipfilet stammt aus den kalten, nährstoffreichen Gewässern des Benguela-Stroms vor Namibia, Südostatlantik. Der Kingklip (auch Kongeraal genannt) ist kein Aal, sondern ein Tiefseefisch aus der Familie der Bartmännchen. Er lebt in Tiefen von 150 bis 500 Metern und besticht durch sein festes, weißes, leicht bläulich schimmerndes Fleisch mit großer Flockenstruktur.
Geschmacksbeschreibung
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Geschmack: Mild, leicht süßlich, delikat – erinnert an eine Kreuzung aus Hummer und Seeteufel
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Textur: Fest, saftig, aber dennoch zart; die großen, weißen Flocken zerfallen nicht beim Garen
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Aroma: Rein, fein maritim, ohne Beigeschmack
Nährwertangaben (pro 100 g rohes Filet)
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 85 kcal |
| Eiweiß | ca. 18 g |
| Fett | ca. 1,5 g |
| – davon gesättigte Fettsäuren | 0,4 g |
| Kohlenhydrate | 0 g |
| Omega-3-Fettsäuren | ca. 600 mg |
| Vitamin B12 | ca. 2 µg |
| Selen | ca. 35 µg |
Besonderheiten des Kingklip
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Kein Aal – trotz des Namens: Er gehört zur Familie der Ophidiidae (Schleimfischverwandte)
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Hautlos – die dicke, gallertartige Haut wird vor dem Filetieren entfernt, daher besonders genussfertig
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Größe – Wildfänge erreichen oft 80–120 cm; nur große Exemplare liefern die charakteristischen, dicken Filets
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Nachhaltigkeit – Bestand vor Namibia gilt als gut bewirtschaftet (zertifizierte Fischerei nach MSC-Standard empfohlen)
- überzeugt durch sein grätenarmes, festes weißes Fleisch. Im Geschmack ist es sehr fein und eignet sich bestens für kulinarische Experimente!
Rezeptvorschläge
1. Klassisch: Kingklip in Kräuterbutter gebraten
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Filet salzen, pfeffern, in Butter von jeder Seite 3–4 min braten
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Mit Zitrone, Dill und Petersilie servieren – dazu Kartoffelpüree
2. Mediterran: Tomaten-Oliven-Kruste
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Filet mit Tomatenmark bestreichen, mit Oliven, Kapern, Knoblauch und Paniermehl belegen
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12–15 min bei 180 °C Umluft backen
3. Asiatisch: Gedämpft mit Soja-Ingwer-Sud
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In Alufolie mit Reiswein, Sojasauce, Ingwer und Frühlingszwiebeln dämpfen (8–10 min)
Was zu beachten ist
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Hautentfernung: Kingklip hat eine sehr zähe, gallertartige Haut – diese ist ungenießbar; nur Filets ohne Haut kaufen.
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Grätengrade: Längs des Filets verläuft eine Mittelgräte (weich, leicht entfernbar); ansonsten nahezu grätenfrei.
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Garnicht überschreiten: Bei zu langer Hitze wird das Fleisch trocken – Kern ca. 54–56 °C.
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Herkuft prüfen: Auf „Genypterus capensis“ & „Südostatlantik / Namibia“ achten, nicht mit dem chilenischen Kingklip (Genypterus chilensis) verwechseln.
Was zeichnet Qualität aus?
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Herkunft klar deklariert – Namibia, Südostatlantik, Art: Genypterus capensis
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Hautloses Filet – professionell vorgenommen, ohne Schleimhautreste
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Frische – neutraler Geruch (nie fischig), feste elastische Textur, feuchte Oberfläche ohne Verfärbungen
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Nachhaltigkeitssiegel – MSC-zertifiziert oder aus kontrollierter Wildfischerei
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Schonende Verarbeitung – Schockgefroren direkt nach Fang (z.B. als Fillets tiefgefroren), Auftauverlust unter 5 %
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Reine weiße Farbe – kein gelber Rand, keine Blutergüsse
Genießen Sie diesen edlen Tiefseefisch am besten pur – er braucht wenig Würze, nur Respekt.
Größe: ca. 300-500g/Filetstücke
Geschmack: charakteristisch fein, mild, fettarm
Konsistenz: weiß, fest, blättrig
<strong>Kingklip (dt./engl.) – Genypterus capensis (lat.) – キングクリップ (jap.) – Kaapse koningklip (holl.) – Abadecho (pol.) – Guldkingklip (schwed.) – Abadèche du Cap (franz.) – Rosada de El Cabo (span.)</strong>








