Description
Rotbarsch / Goldbarsch
Biologische Einordnung:
Der Rotbarsch (auch Goldbarsch genannt) ist ein Tiefseefisch und gehört nicht zu den barschartigen Fischen, sondern zur Familie der Panzerwangen (wissenschaftlich: Sebastes marinus). Seine knallrote Haut ist ein markantes Frischezeichen – sie verblasst bei längerer Lagerung, weshalb eine intensive Farbe für höchste Qualität spricht.
Fangart:
Unser Rotbarsch stammt aus norwegischem Wildfang und wird vorwiegend mit der Angel (Handleinen) gefangen. Dies ist eine selektive und besonders schonende Methode. Oft findet sich noch der Angelhaken im Maul – manchmal sogar mit Resten der Schnur – was als echtes Zeichen für artgerechten, nachhaltigen Fang gilt. Die kleinen Boote landen innerhalb von 24 Stunden wieder an, was die Frische garantiert.
Besonderheiten:
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Langsames Wachstum und hohes Alter (kann über 50 Jahre alt werden)
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Lebt in kalten, tieferen Gewässern (ca. 300–1000 m Tiefe)
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Charakteristisches knöchernes Kopfgerüst und stachelige Flossenstrahlen
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Das Filet hat eine attraktive hellrosa bis rötliche Farbe, die sich beim Garen leicht aufhellt
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Rote Haut als Frischeindikator – je intensiver, desto frischer
Geschlechtsreife:
Rotbarsche erreichen die Geschlechtsreife erst sehr spät – meist erst zwischen 10 und 15 Jahren. Dies macht sie besonders anfällig für Überfischung, weshalb nachhaltige Fangquellen essenziell sind.
Konsistenz & Geschmack:
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Konsistenz: Fest, aber zart, grätenarm und mit feinen Flocken – nicht blättrig
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Geschmack: Angenehm neutral bis buttrig, mit dezenter Süße und feinem Aroma
Nährwerte pro 100g (roh):
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Energie: ca. 150 kcal (korrigiert – Rotbarsch ist fettreicher als zuerst angegeben)
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Eiweiß: ca. 18–20 g
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Fett: ca. 8–10 g (davon viele Omega-3-Fettsäuren)
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Besonders reich an Vitamin D, B12 und Selen
Rezeptvorschläge:
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Klassisch gebraten: Filets mit Haut in Butter knusprig braten – die Haut wird besonders lecker!
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Ofen-Gericht: Mit Gemüse und Kräutern im Pergamentpapier garen
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Nordisch: Leicht geräuchert als Salatzutat
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Deftiges: In der Pfanne mit Speckwürfeln und Petersilienkartoffeln
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Einfach & gut: Mit Salzkartoffeln und Remouladensauce
Tipp: Aufgrund seiner festen Konsistenz eignet sich Rotbarsch hervorragend für Braten, Dünsten und Backen. Er zerfällt nicht leicht und behält seine Form – perfekt auch für Fischspieße oder als Steak! Die Haut mitessen – sie wird bei richtiger Zubereitung knusprig und aromatisch.
Ein hochwertiger, vielseitiger Speisefisch mit besonderer Herkunftsgeschichte – die Angelmethode und der Haken im Maul bezeugen die handwerkliche, nachhaltige Fischerei. Ein Qualitätsprodukt für anspruchsvolle Fischgerichte!
Internationale Namen:
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Deutsch: Rotbarsch, Goldbarsch
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Latein: Sebastes marinus
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Englisch: Rose fish, Redfish (Achtung: “Haddock” ist ein anderer Fisch!)
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Französisch: Sébaste atlantique, Sébaste
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Holländisch: Kleine roodbaars
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Dänisch: Rødfisk
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Isländisch: Karfi
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Norwegisch: Uer
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Russisch: морской окунь
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Spanisch: Gallineta Nórdica
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Italienisch: Scorfano di Norvegia
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Chinesisch: 海平鮋
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Türkisch: Kırmızı balık










