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Unsere Partner aus dem hohen Norden berichten, dass die Fangmengen der beliebten Grönlandgarnelen (pandalus borealis) stark zurückgegangen sind. Die Gründe dafür sind nicht genau eruiert. Bereits vor einigen Monaten gab es einen starken Preisanstieg, weil die Liefermengen begrenzt wurden. Nun sind die kleinen, schmackhaften Garnelen aus Wildfang faktisch vom Markt verschwunden. Wie unser Lieferant erzählt, sind die noch angelandeten Mengen durch fixe Abnahmeverträge großer Fastfood- und Großhandelsketten gebunden. Dem freien Markt bleibt nichts mehr übrig. Wir beobachten die Situation hier weiter.

Auch beim Schwarzen Heilbutt werden schlechte Fänge gemeldet. Die Qualität hat stark nachgelassen. Wolfgang Gruber konnte sich hier noch rechtzeitig ein Kontingent qualitativ sehr guter Filets sichern. Lesen Sie hier, was hochwertigen Heilbutt ausmacht!

Auch eines unserer Lieblingsprodukte der letzten Monate aus Grönland hat zurückgehende Fangmengen. Die genialen Schneekrabbenbeine aus Grönland haben uns begeistert – lesen Sie hier mehr dazu. Doch nun werden keine großen Schneekrabben mehr gefangen. Die Fleischqualität der kleinen Chargen ist nicht zufriedenstellend. Durch unsere jahrzehntelange Freundschaft mit Lieferanten konnten wir uns hier eine letzte Lieferung großer, qualitativ hervorragender Schneekrabbenbeine sichern.

Wolfgang Gruber geht bei der Auswahl seiner Produkte sehr umsichtig vor, ist ständig in Kontakt mit den Lieferanten und verkostet seine Produkte auch regelmäßig, um die Qualität sicherzustellen. Auch bei Fisch aus Grönland werden wir am Ball bleiben und Sie über die Entwicklungen informieren.

Besuchen Sie Fisch-Gruber jetzt und genießen Sie noch Heilbutt und Schneekrabbenbeine in Gruber-Qualität! Nur solange der Vorrat reicht!

© Fisch-Gruber, 2015 – Ihr Fischhändler informiert Sie!

Die Liebe zum Produkt und die Leidenschaft, immer Neues zu entdecken, macht die Philosophie von Wolfgang Gruber aus. Um so schöner ist es, auch nach über 30 Jahren im Geschäft noch Delikatessen zu entdecken, die einen begeistern!
Genießer schätzen das kernige, hocharomatische Fleisch der Schneekrabbe (auch unter dem englischen Namen snow crab bekannt) schon länger. Diese Delikatesse mit ihrem leicht süßen Krustentieraroma sie einfach zuzubereiten und sehr vielseitig.
Wolfgang Gruber freut sich besonders, dass wir aktuell Schneekrabbenbeine aus Grönland führen:Dieses Produkt begeistert mich sehr – in all den Jahren habe ich noch nie so schönes Krabbenfleisch gesehen! Die Krabbenbeine sind voll mit schneeweißem Fleisch, der Geschmack ist traumhaft frisch und fein. Das ist Qualität aus den kalten Gewässern Grönlands, die man schmeckt!
Die Zubereitung von Schneekrabbenbeinen ist ganz einfach: Da die Beine bereits gekocht sind und fast keine Eisglasur haben, müssen Sie sie nur noch erwärmen. Am besten im Backrohr bei ca. 55 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten aufwärmen – das Fleisch ist dann essfertig. Hier finden Sie noch einige Rezeptideen für Krabbenfleisch…
Probieren Sie Schneekrabbenbeine in dieser unglaublichen Qualität aus – und schmecken Sie, was Gruber-Qualität bedeutet!
© Fisch-Gruber 2014 – Fisch und Meeresfrüchte vom Feinsten!

Kamtschatka Königskrabbenbeine

Norwegens Fjorde und Küsten werden von einem Krabbenheer, konkret von roten Königskrabben aus Kamtschatka (Paralithodes camtschaticus), heimgesucht, die dort eigentlich nicht hingehören. Die Fischer sind ratlos.
Ursprünglich im nördlichen Pazifik vor Japan und Alaska beheimatet, wurde die rote Riesenkrabbe in den 1960er Jahren unter Stalin von russischen Forschern in die Barentssee, nahe Murmansk, umgesiedelt, um – wie es hieß – die allgemeine Ernährungssituation zu verbessern. Das eigenwillige Krabbengetier mit seiner monströsen Erscheinung wird im Durchmesser über eineinhalb Meter groß und über 15 kg schwer. Der Panzer (Carapax) kann bis zu 25 cm Durchmesser erreichen. Die roten Königskrabben besitzen 3 Beinpaare und ein Zangenpaar.
Heute ist das rote Krabbenwesen ins nördliche Norwegen, bis zu den Lofoten vorgedrungen (1000 km Wegstrecke!) und treibt in norwegischen Hoheitsgewässern sein Unwesen. Sie verfangen sich in den Netzen, grasen den Meeresboden ab und konzentrieren sich vor allem auf Muschelbänke. Die ökologische Schwierigkeit ist vorprogrammiert.
Ihre Präsenz belastet nämlich die Lebensgrundlage ursprünglich beheimateter Organismen. Begünstigt wird die Plage noch durch das Fehlen natürlicher Feinde, das reichliche Nahrungsangebot am Meeresgrund und die immense Reproduktionsfähigkeit der Krabbe.
Also, was machen mit den Krabben? Es gibt auch etwas Positives! Nichts desto trotz ist die kulinarische Nachfrage sehr groß! Am Besten man konzentriert sich auf ihre Verwertbarkeit in alter Gourmetmanier und schätzt einfach ihr zahlreiches Vorkommen mit Fokus auf den Genusseffekt.
In Japan gelten die "Riesenkrabben" als Delikatesse. In Europa wird sie ebenfalls gerne serviert. Im Inneren der Beine verbirgt sich nämlich köstliches Krabbenfleisch. Die Ausbeute einer ca. 10 kg schweren Krabbe an essbarem Fleisch beträgt ca. 60% reines Fleisch! Na dann, guten Appetit!
© Fisch-Gruber, für Delikatessen in Wien
Bei Fisch-Gruber, Königskrabbenbeine aus Kamtschatka 48,30 /kg

Schneekrabbenbeine bei Fisch-Gruber am Naschmarkt

Die Schneekrabben (auch: Nordische Eismeerkrabben oder Arktische Seespinnen) mögen es kalt! So kommen sie in praktisch allen kalten Gewässern der nördlichen Hemisphäre vor (Grönland, Neufundland, Nordpazifik, Alaska, Nordwestsibirien, Beringstraße, Aleuten, Kamtschatka, Japan, Korea). Dort leben die Krabben am schlammig-sandigen Grund bei Temperaturen von -1 bis 5 Grad Celsius in Tiefen von 20 bis 1200 Meter (hauptsächlich jedoch 70-280m).
Eismeerkrabben haben ausgeprägte Geschlechtsunterschiede: Während Männchen eine Beinspannweite von bis zu 90cm und ein Gewicht von 1.35kg erreichen, werden Weibchen bis zu 38cm und etwa 0.5kg groß. Beide haben jedoch eine leuchtend orange-rote Oberseite und eine schlammfarbene Unterseite. Schneekrabben können 5-6 Jahre alt werden und ernähren sich vor allem von Weichtieren und kleineren Krebsen.
Der Weg zur Delikatesse
Der Krabbenfang gestaltet sich riskant, da die Gewässer der Eismeere im Winter unberechenbar sind. Die Krabbensaison reicht von Oktober bis Mai, wobei die Tiere mit großen Reusen gefangen werden – so groß, dass die Fischer für das Anbringen des Köders zum Teil hineinklettern! Als Köder dienen Herings- oder Kabeljaustücke. Teilweise werden Schneekrabben auch als Beifang der Grundfischerei angelandet.
Lange waren Schneekrabben nur wenig begehrt, bis in die 80er Jahre standen die Fangmengen bei 5000-10000t/Jahr (FAO). Mit dem Fischboom in Japan wurde auch das feine Fleisch der Krabben interessant, das in Asien liebend gerne roh verzehrt wird. Die Fangmengen explodierten erstmals auf ca. 48000t/Jahr. Heute sind die Bestände reguliert und es werden ca. 100 000t/Jahr gefangen – Tendenz sinkend. Der größte Teil der Schneekrabbenfänge wird in Kanada angelandet. Auf den Markt finden wegen des beträchtlichen Größenunterschiedes jedoch nur Männchen – hier sind die Auswirkungen auf das biologische Gleichgewicht noch nicht ganz geklärt.
Schneekrabbenbeine bei Fisch-Gruber
Fisch-Gruber importiert für Sie Schneekrabbenbeine aus Grönland. Unser dänischer Partner geht dabei neue Wege! Die Krabben werden nach dem Fang in Tanks mit eiskaltem Wasser verfrachtet und lebendig in Hanstholm angelandet. Die Verarbeitung erfolgt damit unter optimalen Bedingungen!
Das weiße, weiche Fleisch der Schneekrabben hat einen saftig-wohlschmeckenden, leicht süßlichen Geschmack. Es eignet sich sowohl für Vorspeisen, Salate und Nudelgerichte als auch für Sushikreationen.
JETZT BEI FISCH-GRUBER: Auf Grund der großen Importmenge können wir Ihnen die Delikatesse zu einem einzigartigen Preis anbieten – Schneekrabbenbeine gekocht, gefroren – 28 EUR kg
Eismeerkrabbe/Schneekrabbe – Chionoecetes opilio (lat.) – Snow crab (eng.) – Arktisk Krabbe (dän.) – Crabe des Neiges (franz.) – Grancevola Artica (ital.) – Carangruejo Das Neves (portug.) – Krab streegoon (russ.) – Cangrejo (span.)
Webtipp: Einen sehr spannenden Artikel über Schneekrabbenfischerei finden Sie unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,585850,00.html
© Fisch-Gruber, 2009 – Die erste Adresse für Schneekrabbenbeine in Wien

Fisch&Me(hr)

Sehr solide kommt er daher, der wahrscheinlich bulligste Vertreter der Krustentierfamilie. Kraftstrotzend, dennoch kompakt und kein bisschen plump, bewegt sich der Taschenkrebs (lat. cancer pagurus) im "Krebsgang" (seitwärts) auf alles zu, was die Nahrungskette abwärts für ihn vorsieht. Dazu zählen vor allem Muscheln, Seesterne oder Seeigel.
Manchmal jedoch steht der umtriebige Taschenkrebs selbst am Speiseplan mancher Tiere wie zB. von Wasservögeln. Ist es soweit, trennt er sich schon mal von seinen Scheren. Aber damit hat sich´s auch schon. Klingt schlimm, ist aber das geringere Übel. Denn die Scheren wachsen wieder nach!
Harte Schale, weicher Kern!
Auffällig an seinem Äußeren sind die schwarzen Scherenfinger, die behaarten Beine sowie die regelmäßigen Einkerbungen am oberen Panzerrand. Der voluminöse Panzer kann bis zu 25 cm breit werden. Unter den gepanzerten Scherenpaaren verbirgt sich ein weicher, saftiger Kern. Das Fleisch der Krabbendelikatesse wird als das beste Krabbenfleisch überhaupt gehandelt.
Vor allem die Scheren (auf Helgoland als "Knieper" vermarktet) sind, neben den Beinen, ins Visier der Feinschmecker geraten und werden nicht selten den restlichen Körperteilen vorgezogen. Taschenkrebse leben entlang der Atlantikküste von Norwegen bis Marokko, in der Nordsee aber auch in Teilen des Mittelmeers und an der Adriaküste.
Fisch-Gruber erweitert nun sein Lebend-Krustentiersortiment um dieses spannende Exemplar aus der Familie der Krustentiere. Bei Fisch-Gruber am Naschmarkt finden Sie Exemplare zu je 500 g !
Taschenkrebs – cancer pagurus (lat.) – noordzeekrab (holl.) – edible crab (engl.) – Taskekrabbe (dän.)
100 g Fleisch enthalten: 93 kcal
© Fisch-Gruber 2009 – Das größte Lebendfischsortiment Wiens!

Rezepte

Das Fleisch der Schneekrabben auslösen und in ca. 2-4cm große Stücke schneiden. Etwas Öl erhitzen und das Fleisch kurz anbraten und dann warm stellen. Aus der Pfanne nehen und den Broccoli für 1-2 Minuten anbraten. Herausnehmen und das restliche Gemüse mit etwas Öl anbraten, danach den Broccoli und das Schneekrabbenfleisch wieder zugeben. Die Orangen-Ingewer Sauce zugeben und untermischen, kochen bis die Sauce eindickt. Mit Reis servieren.

Für die Orangen-Ingwer Sauce: 3/4 Tasse Orangensaft, 1 Esslöffel Sojasauce , 2 Esslöffel Maisstärke, 1 gepresster Knoblauch, 1/2 Esslöffel geriebener Ingwer und 1/2 Esslöffel Chiliflocken vermischen.

Die Enden der Gurke abschneiden und in 3 Stücke schneiden. Die Samen mit einem Messer entfernen und aushöhlen. Schneekrabbenfleisch, Mayonnaise, Zwiebel, Salz, Zucker und Tabasco vermischen und die Gurke damit füllen. Die gefüllten Rollen in Frischhaltefolie wickeln und kühl stellen. Zum Servieren in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden.