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	<title>Fisch-Gruber am Naschmarkt, Hella Gruber-Feinfischspezialitäten - Hier gibt`s den besten Frisch-Fisch! &#187; Muscheln</title>
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	<description>Fisch Gruber, Hella Gruber Feinfischspezialitäten, Hier gibt`s den besten Frisch-Fisch!</description>
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		<title>Sagen Sie niemals Auster zu ihr !</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 20:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timon Jakli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Austern sind normalerweise ein namenloses Produkt &#8211; gerade einmal ihre grobe Herkunft wird angegeben. All das änderte sich mit Gérard Gillardeau und seinem kleinen Familienbetrieb in Westfrankreich. Seit Jahren sorgt Gillardeau mit seinen Austern für Furore. Seine &#8220;Spéciales Gillardeau&#8221; haben der Auster einen Namen gegeben. Fisch-Gruber erzählt die spannende Erfolgsgeschichte! Jedes außergewöhnliche Produkt beginnt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Austern sind normalerweise ein namenloses Produkt &#8211; gerade einmal ihre grobe Herkunft wird angegeben. All das änderte sich mit Gérard Gillardeau und seinem kleinen Familienbetrieb in Westfrankreich. Seit Jahren sorgt Gillardeau mit seinen Austern für Furore. Seine &#8220;Spéciales Gillardeau&#8221; haben der Auster einen Namen gegeben. Fisch-Gruber erzählt die spannende Erfolgsgeschichte!</strong></p>
<p>Jedes außergewöhnliche Produkt beginnt mit Leidenschaft: Von dieser brachte Henry Gillardeau eine Menge mit, als er 1898 in Bourcefranc-le-Chapus, auf der Ile d`Oléron bei La Rochelle, begann Austern zu züchten. Es war die Zeit, als Austernzuchten ihren Boom erlebten, gerade in dieser Region wo die Flüsse Charente und Seudre Süßwasser in die Meeresregion spülen. Der Familienname sollte, so seine Idee, zum Siegel für Qualität werden. Henri hatte Erfolg und konnte bald ein großes Haus gegenüber dem Rathaus des kleinen Ortes bauen. Er nannte sein Haus “Ça m’suffit” &#8211; &#8220;Das reicht mir&#8221;. &#8220;Mein Großvater konnte nicht lesen, aber er konnte zählen,&#8221; erzählt Gérard. &#8220;Heute können Austernfarmer lesen, aber nicht mehr zählen.&#8221;</p>
<p>Diese Tradition wurde in der Familie weitergeführt. Zu Beginn der 1970er Jahre übernahm Gérard Gillardeau die Geschäfte. Seine Vision war es, ein völlig neues Geschmackserlebnis bei Austern zu kreieren. So entstand <em>die Gillardeau</em> &#8211; eine Auster mit außergewöhnlichem Geschmack. Seine Austern wurden international zum Synonym für höchste Qualität und höchst erfolgreich. Trotz des Erfolges blieb sich der Familienbetrieb selbst treu und produziert konsequent nur höchste Qualität in kleinen Mengen. Heute wird das Unternehmen in vierter Generation von Thierry und Véronique Gillardeau geführt. Sie leben heute mit ihren zwei Kindern im “Ça m’suffit”.</p>
<p>Die Zahl der Austernfarmer in Westfrankreich nahm in den letzten 20 Jahren von 3000 auf 700 ab. Auch Gillardeau produziert nicht mehr dort, sondern zur Hälfte in der Normandie (bei Utah Beach) und zur Hälfte in Cork (Irland), wo das Wasser sauberer ist, weniger Parasiten und Traktoren leichter einsetzbar sind. Immer noch werden die Austern in Bourcefranc-le-Chapus sortiert und verpackt. Gillardeau produziert etwa 2000t der insgesamt 130000t in Frankreich geernteten Austern. Ein Video der Deutschen Welle gibt einen spannenden Einblick in die Welt der &#8220;Spéciales Gillardeau&#8221;:</p>
<p><iframe width="400" height="233" src="http://www.youtube.com/embed/sMnOgsXQAJQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Nicht einfach eine Auster !</strong></p>
<p><img src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/gillardeau_2.jpg" alt="Spéciale Gillardeau geschlossen" title="Spéciale Gillardeau geschlossen" width="400" height="246" class="alignnone size-full wp-image-6996" /></p>
<p>Gillardeaus werden insgesamt vier Jahre lang kultiviert. Die ersten 9 Monate sind die Austernlarven in Brutcontainern untergebracht und werden dann in Säcken für 3 Jahre in tieferes Wasser hinabgelassen. Nur dort findet sich besonders planktonreiches Wasser, das die Austern für Ihre Ernährung benötigen. Dabei wird auf eine niedrige Besatzdichte geachtet, sodass sich jede Auster gut entwickeln kann (in einen Sack, in den 1000 Austern passen, werden lediglich 135-150 Austern gepflanzt). 3 Jahre lang werden die Austern unermüdlich gepflegt und kultiviert, wobei sie regelmäßig gereinigt, (mit der Hilfe von Traktoren) gedreht und von Parasiten gereinigt werden. Über 60 Mal muss ein Sack Austern in diesen 3 Jahren manipuliert werden! Zum Schluss werden die Gillardeau Austern zum Reifen in Austernbeete ausgebracht. Dieser Prozess ist das besondere Geheimnis der Familie Gillardeau, denn die Dichte beim Reifen hat großen Einfluss auf die Qualität. Nach der Ernte werden die Austern streng sortiert und gereinigt.</p>
<p><strong>Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art</strong></p>
<p><img src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/gillardeau_1.jpg" alt="Spéciale Gillardeau geöffnet" title="Spéciale Gillardeau geöffnet" width="400" height="243" class="alignnone size-full wp-image-6997" /></p>
<p>Die <em>Spéciales Gillardeau</em> unterscheiden sich bereits auf den ersten Blick von anderen Austern: Ihr Fleisch ist besonders reich, fest und füllt die ganze Austernschale aus. Das Geschmackserlebnis ist zart und geschmackvoll, rein und kaum salzig. Mineralische und vegetative Aromen gehen sanft in einen leicht süßen und nussigen Geschmack über, der einen unendlich langen Abgang hat.</p>
<p>Der einzigartige Geschmack ist neben der intensiven Pflege auch durch die höchste Qualitätsstufe der Klärung bedingt. Bei Austern unterscheidet man 4 Qualitätsstufen: Huitre de Parc- Keine Klärung, Claires &#8211; Einfache Klärung, Fine de Claires- Spezielle Klärung , Special de Claires- Besonders lange Klärung. Die <em>Spéciales Gillardeau</em> werden 48-50 mal aus dem Wasser genommen, gewendet, geklärt und damit trainiert, den Deckel besonders fest zu schließen!</p>
<p>Fisch-Gruber importiert wöchentlich frische Spéciale Gillardeau Austern aus Frankreich ! Besuchen Sie uns am Naschmarkt oder unter <a href="http://shop.fisch-gruber.at" target="_blank">http://shop.fisch-gruber.at</a>.</p>
<p><strong>Neu im Sortiment: Austern Spéciale Gillardeau &#8211; 3€/Stück</strong></p>
<p>© Fisch-Gruber 2011 – die besten Austern Wiens !</p>
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		<title>Entenmuscheln &#8211; Bizarre Delikatesse des Meeres !</title>
		<link>http://www.fisch-gruber.at/2011/03/30/entenmuscheln-bizarre-delikatesse-des-meeres/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 06:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timon Jakli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Delikatessen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebse&Scampi]]></category>
		<category><![CDATA[Muscheln]]></category>
		<category><![CDATA[Schalen&Krustentiere]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Entenmuscheln]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfgang Gruber und sein Team sind stets auf der Suche nach Seltenem und Außergewöhnlichem aus dem Meer. In Barcelona sind wir auf Entenmuscheln gestoßen. Hierzulande kaum zu bekommen importiert Fisch-Gruber die Delikatesse direkt für Sie auf den Wiener Naschmarkt ! Nomen est omen &#8211; das alte Sprichwort ist nicht immer richtig: Denn Entenmuscheln (pollicipes pollicipes) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wolfgang Gruber und sein Team sind stets auf der Suche nach Seltenem und Außergewöhnlichem aus dem Meer. In Barcelona sind wir auf Entenmuscheln gestoßen. Hierzulande kaum zu bekommen importiert Fisch-Gruber die Delikatesse direkt für Sie auf den Wiener Naschmarkt !</strong></p>
<p>Nomen est omen &#8211; das alte Sprichwort ist nicht immer richtig: Denn Entenmuscheln (<em>pollicipes pollicipes</em>) sind eigentlich Krebstiere, die auf harten Oberflächen in Küstennähe und Treibgut leben. Doch wie kamen sie zu ihrem Namen ? Früher wusste man noch nichts vom Vogelzug und dachte, die Nonnengänse würden sich aus diesen Krebstieren entwickeln, weil keine Nistplätze der Tiere in Europa bekannt waren. Die Ähnlichkeit in Farbe und Form taten noch ihr Übriges für die Mythenbildung. </p>
<p><img src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/Entenmuschel_artikel.jpg" alt="Entenmuscheln - Percebes - bei Fisch-Gruber am Naschmarkt !" title="Entenmuscheln - Percebes - bei Fisch-Gruber am Naschmarkt !" width="400" height="303" class="alignnone size-full wp-image-6607" /></p>
<p>Der englische Name &#8220;goose barnacle&#8221; zeigt diese alte Bedeutungsschicht noch. Im Deutschen wurde mit der Zeit aus der Gans eine Ente. Weil Entenmuscheln häufig auf Treibholz zu finden sind, dachte man die &#8220;Eier&#8221; würden auf die Äste von Bäumen abgelegt, die später ins Wasser fielen. Im 12. Jahrhundert behauptete der walisische Mönch Giraldus Cambrensis sogar, er habe gesehen wie sich aus Entenmuscheln Nonnengänse entwickeln. Dieser Vorstellung folgt auch die Darstellung eines &#8220;Gänsebaumes&#8221; in John Gerards Herbal von 1597:</p>
<p><img src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/goosetree.jpg" alt="John Gerard: Herbal - Der Gänsebaum" title="John Gerard: Herbal - Der Gänsebaum" width="400" height="572" class="alignnone size-full wp-image-6598" /></p>
<p><strong>Die Lebensweise der Entenmuscheln</strong></p>
<p>Entenmuscheln ernähren sich von Plankton, das sie aus dem Meerwasser filtrieren. Besonders faszinierend ist ihre Lebensweise: Bereits die kleinen Larven setzen sich mit Hilfe einer Zementdrüse an ihrem Kopf fest und werden damit sesshaft. Ausgewachsene Entenmuscheln sind leicht an ihrem langen, muskulösen Stiel erkennbar, der sich aus dem vorderen Kopfteil bildet. Besonders auffällig sind die unten heraushängenden, hellen 6 Paar Thorakopoden (Brustfüße). Entenmuscheln verfügen über kein Herz und sind Zwitter.</p>
<p><strong>Mediterrane Delikatesse</strong></p>
<p>Besonders im Mittelmeerraum ist der Stiel der Entenmuscheln eine geschätzte Delikatesse. In Spanien und Portugal kennt man sie als <em>percebes</em>. An der spanischen Atlantikküste, in Galizien, gibt es sogar ein alljährliches Percebes-Fest. Oft ist mit der Ernte der Entenmuscheln ein ziemliches Risiko verbunden, weil sie sich an steilen Felsen in der heftigen Brandung festsetzen und nur schwer zu lösen sind. In diesem Video aus der PBS-Reihe &#8220;Made in Spain&#8221; sehen Sie, wie die Entenmuscheln geerntet und gegessen werden:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/KPYv6Rt8Ktw?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Entenmuscheln kocht man nur sehr kurz. Nach dem Reinigen gibt man die Krebse in kochendes Salzwasser mit einem Lorbeerblatt darin. Sobald das Wasser erneut aufkocht, von der Flamme nehmen und kurz ziehen lassen. Normalerweise werden Entenmuscheln ohne Beilage genossen &#8211; einfach den Stiel mit den Händen vom Stein abbrechen, die Füße abdrehen und das Fleisch herausziehen. Manche Genießer/-innen bevorzugen, das Fleisch herauszusaugen. Wie auch immer &#8211; die Entenmuscheln entfalten ein wunderbar weiches Aroma von Meer und Jod.</p>
<p><strong>Exklusiv bei Fisch-Gruber: Nur diese Woche, ab Mittwoch, dem 30.3.2011, gibt es direkt importierte lebende Entenmuscheln aus Barcelona !</strong></p>
<p><strong>Webtipp: <a href="http://blogs.taz.de/kochblog/2007/12/21/percebes-eine-der-besten-delikatessen-aus-dem-meer/" target="_blank">Ein spannender Artikel über die Percebes-Ernte !</a></strong></p>
<p><strong>Entenmuschel &#8211; peu de cabra comú/percebe (cat.) &#8211; goose barnacle/leave barnacle (engl.) &#8211; pouce-pied (franz.) &#8211; カメノテ (jap.)</strong></p>
<p>© Fisch-Gruber 2011 – für mediterrane Delikatessen in Wien !</p>
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		<title>Frisch &amp; Delikat: Holland und der Hummer !</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 19:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Holland bekannt als „Muschelmeister“, &#8220;züchtet&#8221; das Seafoodunternehmen MEULEMEESTER b.v. Austern und importiert kanadischen Hummer im großen Stil. Fisch-Gruber war auf Besuch! Rund 70.000 Kilo lebende Hummer tummeln sich in den unterirdischen Hälterungsbecken des holländischen Krustentierspezialisten. Yersekes größter Hummerimporteur und Austernzüchter versteht sich auf sein Geschäft mit den edlen Krustentieren. Bis in die 1960er Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Holland bekannt als „Muschelmeister“, &#8220;züchtet&#8221; das Seafoodunternehmen MEULEMEESTER b.v. Austern und  importiert kanadischen Hummer im großen Stil. Fisch-Gruber war auf Besuch!</strong></p>
<p>Rund 70.000 Kilo lebende Hummer tummeln sich in den unterirdischen Hälterungsbecken des holländischen Krustentierspezialisten. Yersekes größter Hummerimporteur und Austernzüchter versteht sich auf sein Geschäft mit den edlen Krustentieren. Bis in die 1960er Jahre gehörten vor allem europäischer Hummer und europäische Austern zu den Hauptprodukten des alteingesessenen Veredelungsunternehmens am Meeresarm Oosterschelde im Süden Hollands. Doch im Winter 1962/63 kam alles anders.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4953" title="Der Meulemeester in Yerseke, Holland" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/meulemeester.jpg" alt="Der Meulemeester in Yerseke, Holland" width="400" height="251" /></p>
<p>Der klirrend kalte Winter brachte nahezu die gesamte Austernproduktion vor der holländischen Küste zum erliegen. Auch die Hummerbestände erlebten einen massiven Einbruch. Eine Zäsur in der holländischen Muschel-, Austern- und Hummerzucht.</p>
<p><strong>Altes Wissen – Neue Strategien</strong></p>
<p>Der verheerende Schaden an den Austernkulturen und Hummerbeständen führte systematisch zu neuen Veredelungsmethoden und zur Eingemeindung neuer Arten. Das Wissen aus mehreren Generationen und die veränderten Bedingungen kreierten neue Strategien.</p>
<p>Als erster europäischer Hummerzüchter importierte MEULEMEESTER ab 1963 lebende Hummer aus Kanada. Dabei war eines wichtig - hohe Widerstandsfähigkeit bei extremen Wetterbedingungen ! Die europäische Auster wich der pazifischen und anstatt europäischem Hummer (<em>Homarus gammarus</em>) verließ ab 1963 hauptsächlich importierter kanadischer Hummer (<em>Homarus americanus</em>) die Hälterungsanlagen des holländischen Importeurs.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4952" title="Wolfgang Gruber auf Besuch in Yerseke, gezeigt werden lebende Hummer" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/livinglobster.jpg" alt="Wolfgang Gruber auf Besuch in Yerseke, gezeigt werden lebende Hummer" width="400" height="237" /></p>
<p><strong>„Kanadischer Hummer“ &#8211; Harte Schale, mehr Kern !<br />
</strong></p>
<p>Der <em>„Maine-Hummer“</em> oder <em>&#8220;Amerikanische Hummer&#8221;</em> wird vor allem wegen seiner harten Schale begehrt. Usus ist: Je härter der Panzer, desto mehr Fleisch im Inneren! Außerdem wird dem kanadischen Vertreter deutlich mehr Widerstandsfähigkeit nachgesagt als seinem europäischen Artgenossen. Ein Grund mehr ihn im holländischen Küstengewässer einzugemeinden, vor allem nach dem kalten Jahrhundertwinter !</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit beim Hummerfang </strong></p>
<p>Aufgrund großflächiger Regulierungen in Kanada (Nova Scotia) bleiben die Bestände stabil und gewährleisten eine nachhaltige Bewirtschaftung der Fanggründe. Kanadischer Hummer ist ganzjährig verfügbar, da die Fangzeiten je nach Region wechseln. Die jährlichen Fangmengen bleiben so stabil. Um die Qualität ganzjährig konstant halten zu können, benötigen die Einkäufer von MEULEMEESTER neben Gespür für Qualität auch das nötige Wissen, wo und vor allem zu welcher Jahreszeit die besten Hummer in die Netzkäfige gehen.</p>
<p>Eine dürftige Regulierung in Europa und gnadenlose Abfischung führte schon früh zu labilen Beständen beim europäischen Hummer. Zum Vergleich: Die Nordseefischereien fangen noch 30.000 kg Hummer pro Jahr, während kanadische Hummerfischer sagenhafte 60 000 000 (!) kg pro Jahr anlanden. Wer jedoch auf europäischen Hummer aus dem Meeresarm Oosterschelde oder dem europäischen Küstengewässer nicht verzichten möchte, sollte sein Anliegen während der jährlichen Fangzeiten von Anfang April bis Mitte Juli bei seinem Fachhändler deponieren.</p>
<p>Fisch-Gruber führt neben Austern von MEULEMEESTER auch immer wieder lebende europäische Hummer aus Holland ! <strong>Preis derzeit pro kg € 49,50</strong></p>
<p><em><strong>Lebensraum:</strong> Der <strong>kanad. Hummer</strong> lebt an der Ostküste Nordamerikas bis hinauf zur Nordostküste Kanadas bei Neufundland &#8211; Der <strong>europäische Hummer</strong> lebt an der skandinavischen Westküste bis Marokko. Zwischen kanadischem und europäischem Hummer gibt es keine nennenswerten Unterschiede in Geschmack und Konsistenz. Am Augenfälligsten ist der Farbunterschied &#8211; europäische Hummer sind leuchtend Azurblau, während kanadische Hummer braun sind.</em></p>
<p>© Fisch-Gruber 2010 &#8211; für begehrte Delikatessen in Wien !</p>
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		<title>YERSEKE &#8211; Europas &#8220;Muscheldorf Nr. 1&#8243; – Muschelsaison ist immer !</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 22:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Delikatessen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Hafendorf Yerseke mit seinen über 6000 Einwohnern ist nicht nur Gourmets in Holland ein Begriff. Vor allem belgische und französische Kunden/-innen erwarten jedes Jahr sehnsüchtig die holländischen Meeresfrüchte. Etwa eineinhalb Stunden südöstlich von Rotterdam, auf der Halbinsel Zuid-Beveland am Meeresarm Oosterschelde, liegt Yerseke (ausgespr.: Ierseke). Yerseke liegt in der niederländischen Provinz Zeeland (Seeland). Berühmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Hafendorf Yerseke mit seinen über 6000 Einwohnern ist nicht nur Gourmets in Holland ein Begriff. Vor allem belgische und französische Kunden/-innen erwarten jedes Jahr sehnsüchtig die holländischen Meeresfrüchte. </strong></p>
<p>Etwa eineinhalb Stunden südöstlich von Rotterdam, auf der Halbinsel Zuid-Beveland am Meeresarm Oosterschelde, liegt Yerseke (ausgespr.: Ierseke). Yerseke liegt in der niederländischen Provinz Zeeland (Seeland). Berühmt ist Yerseke wegen seiner Muscheln. Hier findet auch die einzige Muschelauktion der Welt statt und mehr als ein Drittel der über 6000 Einwohner leben vom angrenzenden Meer und seinen Erzeugnissen.</p>
<p>Neben Miesmuscheln gedeihen im warmen und sauberen Meeresarm Oosterschelde auch stattliche Austern. Austern werden in Yerseke seit etwa 1870 „angebaut“. Nicht ohne Grund gilt Yerseke als holländisches Zentrum der Muschelzucht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4753" title="Austern aus Holland bei Fisch-Gruber" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/austernausholland.jpg" alt="Austern aus Holland bei Fisch-Gruber" width="400" height="242" /></p>
<p><strong>Miesmuscheln</strong></p>
<p>Von Juli bis April läuft die Muschelsaison in Holland. Ca. 100 000  Tonnen Miesmuscheln verlassen jährlich als Exportgut Yerseke. 60% der  Seeland-Muscheln wandern ins benachbarte Belgien, 30% landen auf französischen Tellern, der Rest bleibt in Holland und wird zum Teil von dort nach Deutschland und Österreich exportiert.</p>
<p>Wann ist die beste Zeit Muscheln zu essen? Eine Faustregel besagt, dass man Muscheln nur in den Monaten essen soll, in denen ein &#8220;r&#8221; vorkommt. Diese Faustregel hat jedoch mit der Kühlung zu tun. In früherer Zeit wurden Muscheln auf dem Seeweg zu den Fischmärkten Belgiens transportiert. Die Muscheln haben das aber nur überlebt wenn die Temperatur niedrig war. Heute werden Muschelprodukte vom Fang bis zur Zubereitung konstant gekühlt. Somit können Muscheln durchaus das ganze Jahr über verspeist werden.</p>
<p><strong>Pazifische Austern aus Holland</strong></p>
<p>30 Millionen Stück (ca. 3.250 Tonnen) Pazifische Felsenaustern (<em>Crassostrea Gigas</em>) verlassen jedes Jahr die niederländische Halbinsel. Europäische Austern wurden bis Anfang der 1960er Jahre in großen Umfang kultiviert. Die Bestände wurden jedoch im Winter 1962/63, dem kältesten seit meteorologischer Aufzeichnung, stark dezimiert. Viruserkrankungen versetzten den restlichen Beständen dann endgültig den Todesstoß.</p>
<p>Heute kultivieren holländische Austernzüchter größtenteils Pazifische Austern &#8211; vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und Robustheit. Aber auch europäische Flachaustern (<em>Ostrea Edulis</em>) werden noch immer angeboten. Die europäische Auster ist jedoch eher selten zu bekommen, da sie langsamer wächst und sich langsamer vermehrt. Die angebotenen Mengen sind daher klein und die Auster ein exklusiver Genuss !</p>
<p><strong>Austernzucht mit „wilden“ Austern</strong></p>
<p>Zwischen drei und fünf Jahre benötigt eine Auster um heranzuwachsen. In Holland spricht man auch von „nasser Landwirtschaft“, denn Muschellarven müssen zuerst ausgebracht, dann im Larvenstadium umgepflanzt (ein bis zweimal pro Jahr in wechselnde Becken) und nach entsprechender Zeit geerntet werden. In einem Jahr wachsen Austern ca. um 50g bis 60g. (<a title="Austerngrößen im Überblick !" href="http://www.austern.com/groessen.html" target="_blank"><strong><em>Austerngrößen im Überblick !</em></strong></a>)</p>
<p>Bis eine Auster richtig ausgewachsen ist können bis zu sieben Jahre vergehen ! Und dabei ist es eigentlich nicht ganz richtig von Zucht zu sprechen. Denn Austern ernähren sich ausschliesslich von Plankton im Wattmeer. Die einzige Veredelungsmaßnahme von Menschenhand ist das zweimalige Umlagern pro Jahr. In Holland sprechen Austernzüchter deshalb von &#8220;wilden Austern&#8221; in ihrem Sortiment !</p>
<p>Bei Fisch-Gruber gibt`s neben Pazifischen Felsenaustern auch europäische Austern aus Holland ! Und da Fisch-Gruber besonders auf deren Qualität achtet, werden unsere georderten Austern erst <strong>kurz vor dem Transport &#8220;geerntet&#8221;</strong> und abgepackt. So sind sie bei ihrer Ankunft am Naschmarkt noch besonders frisch und schmecken herrlich nach &#8220;Meer&#8221; !</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Austern können bei konstanter Kühlung <em>bis zu 14 Tage im Kühlschrank</em> gelagert werden ohne zu sterben.</p>
<p>© Fisch-Gruber 2010 &#8211; für die besten Austern am Wiener Naschmarkt !</p>
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		<title>Eine kleine Kulturgeschichte der Auster</title>
		<link>http://www.fisch-gruber.at/2010/04/14/eine-kleine-kulturgeschichte-der-auster/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 18:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timon Jakli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Delikatessen]]></category>
		<category><![CDATA[Muscheln]]></category>
		<category><![CDATA[Schalen&Krustentiere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Austern]]></category>
		<category><![CDATA[Essen der Armen]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele ist die Auster heute der Inbegriff der maritimen Delikatesse. Doch das war nicht immer so &#8211; im Laufe der Geschichte wurden Austern bisweilen mit Gold aufgewogen, während sie zu anderen Zeiten Teil der Kost für Arme Leute waren. Begleiten Sie Fisch-Gruber auf einem kleinen Streifzug durch die Kulturgeschichte der Auster ! Die frühesten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für viele ist die Auster heute der Inbegriff der maritimen Delikatesse. Doch das war nicht immer so &#8211; im Laufe der Geschichte wurden Austern bisweilen mit Gold aufgewogen, während sie zu anderen Zeiten Teil der Kost für Arme Leute waren. Begleiten Sie Fisch-Gruber auf einem kleinen Streifzug durch die Kulturgeschichte der Auster !</strong></p>
<p>Die frühesten Nachweise von Austernkonsum finden sich in prähistorischen Muschelhaufen. In Dänemark wurden versteinerte Schalen der europäischen Auster gefunden. Dass sich Steinzeitmenschen an den Tieren satt aßen ist aber unwahrscheinlich &#8211; 250 Stück hätte ein Mensch verspeisen müssen, um seinen Kalorienbedarf zu decken!</p>
<p><strong>Austern in der Antike</strong></p>
<p>Bereits die alten Griechen schätzten Austern als Vorspeise. Auch im alten Rom wurden Austern geschätzt, sowohl roh als auch gegart. Damals galten Austern als Delikatesse, vorbehalten für eine kleine Schicht wohlhabender. Besonders beliebt waren große, fleischige Austern aus dem Lucrinersee bei Neapel &#8211; doch unterschiedliche Moden brachten auch Austern aus England, Schottland und Aquitanien in die Stadt. Der Transport erfolgte in Amphoren, die mit Salzlake oder Meerwasser gefüllt waren.</p>
<p>Kaiser Trajan schätzte die Tiere so sehr, dass er sich die Austern mit Eis und Schnee gekühlt in sein Militärlager nach Persien nachschicken ließ &#8211; wo die Austern angeblich lebend ankamen. Doch auch in anderen Militärlagern in Deutschland, Österreich und der Schweiz fand man Austernschalen in den antiken Küchenabfällen.</p>
<p>Mit den christlichen Fastengeboten stieg auch die Nachfrage nach Meeresfrüchten. So wurde den griechischen Mönchen ca. 360 nach Christus durch die Synode von Laodicea nahe gelegt, an den 163 Fasttagen Gemüse, Austern, Muscheln, Krebse, Hummer, Schnecken und Froschschenkel zu konsumieren. Im Zuge dessen finden sich in antiken Kochbüchern eine Vielzahl an Rezepten für Austern in allen Varianten.</p>
<p><strong>Von wegen dunkles Mittelalter !</strong></p>
<p>Austern wurden auch im Mittelalter geschätzt. Der größte Austernschalenberg wurde in Poole (England) gefunden und besteht aus ca. 3,8 bis 7,6 Millionen Austernschalen. Nach Paris &#8211; dem heutigen Mekka der Austernliebhaber &#8211; kamen Austern erst im 11. oder 12. Jahrhundert. Dort waren sie anfangs ein Essen für arme Leute. Man nimmt an, dass um 1300 Austern billiger als frischer Fisch waren. Pieter Brueghel d. Ä. stellt auf seinem Kupferstich <em>Die magere Küche</em> eine Gruppe armer Leute dar, die Austern aus einem Topf essen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4241" title="Pieter Brueghel der Ältere: Die magere Küche (1563)" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/brueghel_magerekueche.jpg" alt="Pieter Brueghel der Ältere: Die magere Küche (1563)" width="400" height="303" /><br />
<span style="color: #999999;"><span style="font-size: xx-small;">Pieter Brueghel der Ältere: Die magere Küche (1563) &#8211; rechts im Bild, um den Tisch herum, eine Gruppe armer Austernesser.</span></span></p>
<p><strong>Austernkonsum in der Neuzeit</strong></p>
<p>Bis ins 17./18. Jahrhundert hinein waren Austern sehr billig zu haben. Auf dem Londoner Fischmarkt Billingsgate waren im Jahr 1701 für 4 Shilling (ca. 3-4 Tageslöhne eines Arbeiters) ganze 200 Austern zu haben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4244" title="Cornelis de Heem: Prunkstillleben mit kopulierenden Spatzen, Blumen, Früchten, Austern, Prunkpokal, Spiegel und Flöte (1657)" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/heem_stillleben.jpg" alt="Cornelis de Heem: Prunkstillleben mit kopulierenden Spatzen, Blumen, Früchten, Austern, Prunkpokal, Spiegel und Flöte (1657)" width="400" height="320" /><br />
<span style="color: #999999;"><span style="font-size: xx-small;">Cornelis de Heem: Prunkstillleben mit kopulierenden Spatzen, Blumen, Früchten, Austern, Prunkpokal, Spiegel und Flöte (1657)</span></span></p>
<p>In Frankreich gab es indessen im 17. Jahrhundert einen Austernboom &#8211; die opulenten Mahlzeiten in Versailles waren stets von Austern gekrönt. In Paris sollen damals 2000 Austernverkäufer ihre Ware angepriesen haben, wobei geschälte Austern preiswerter waren. In der Kunst finden Austern nun Eingang in die prunkvollen Stillleben der niederländischen Maler.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4243" title="Andries Benedetti: Prunkstilleben mit Früchten, Hummer, Austern und einer Landschaft dahinter (ca. 1640)" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/benedetti_prunkstillleben.jpg" alt="Andries Benedetti: Prunkstilleben mit Früchten, Hummer, Austern und einer Landschaft dahinter (ca. 1640)" width="400" height="253" /><br />
<span style="color: #999999;"><span style="font-size: xx-small;">Andries Benedetti: Prunkstilleben mit Früchten, Hummer, Austern und einer Landschaft dahinter (ca. 1640)</span></span></p>
<p>Während die großen Austern immer noch den Reichen vorbehalten waren, blieben kleinere Exemplare Armeleuteessen. Charles Dickens schreibt in seinen Pickwick Papers (1836): &#8220;Es ist bemerkenswert, dass Armut und Austern immer zusammengehören.&#8221; Selbst als um 1900 Fish and Chips zur Billignahrung für Arbeiter avancierenten, waren an den Küsten Irlands Austern immer noch als Snack beliebter. Auch in New York wurden Austern im 19. Jahrhundert als Snack verkauft und konnten sich gegen den Hot Dog behaupten. &#8211; bekam man doch für den Preis eines Hot Dogs einen ganzen Teller Austern. Im Gegensatz zu Frankreich wurden Austern in England und Amerika jedoch meist gegart bzw. in Pasteten oder als Suppeneinlage verzehrt.</p>
<p><strong>Rekorde über Rekorde</strong></p>
<p>Geschichte vom Verzehr unglaublicher Mengen Austern sind legendär. Der römische Kaiser Vitellius (12-69 n. Chr.) soll angeblich an einem Tag 400 Dutzend Austern verzehrt haben ! Der Französische Generaloberst von Paris Andoche Junot (1771-1813) soll sich jeden Morgen (!) mit 300 Austern gestärkt haben. Das <em>Appetit Lexikon</em> von 1894 attestiert dem wahren Kenner &#8220;nie über 60, höchstens 72 Stück hinaus&#8221; zu gehen. Auch in &#8220;Notsituationen&#8221; wurde gern auf Austern zurückgegriffen: So soll Ludwig XIV. vor seiner Hochzeitsnacht mit Maria Theresia von Spanien ganze 400 Stück Austern zur Stärkung verschlungen haben.</p>
<p>Den absoluten Rekord wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreicht: Allein in London wurden 500 Millionen Stück pro Jahr verzehrt, in Nordamerika schätzt man den Verbrauch in dieser Zeit auf 9-12 Milliarden Austern pro Jahr.</p>
<p>Durch den enormen Verzehr und die rücksichtslosen Fangmethoden (Grundschleppnetze, die den Meeresboden und die Austernbrut vernichteten) wurden die Austernbestände radikal dezimiert. Erst ab 1850 begann man Austern zu kultivieren &#8211; was langsam zu einer gewissen Entspannung führte.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Birgit Pelzer-Reith: Venus, Schildpatt und Knallgarnele [alles außer Fisch]. Hamburg: marebuchverlag, 2008.</p>
<p>© Fisch-Gruber, 2010 &#8211; Meer als Fisch</p>
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