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	<title>Fisch-Gruber am Naschmarkt, Hella Gruber-Feinfischspezialitäten - Hier gibt`s den besten Frisch-Fisch! &#187; Nachhaltigkeit/Umwelt</title>
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	<description>Fisch Gruber, Hella Gruber Feinfischspezialitäten, Hier gibt`s den besten Frisch-Fisch!</description>
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		<title>Japan und die Krise – „Fischkonsum in Österreich unbedenklich !“</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 10:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Naturkatastrophe in Japan und die Folgen für den Fischsektor beschäftigen nicht nur Wissenschafter vor Ort, sondern beunruhigen auch österreichische Konsumenten/-innen. Fisch-Gruber über die Herkunft seiner Fischimporte und die Chance für noch mehr regionales Denken! Der Atomunfall in Japan sorgt in Europa für große Verunsicherung, vor allem bei Fischliebhabern/-innen. Die Angst der Konsumenten/-innen vor kontaminierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Naturkatastrophe in Japan und die Folgen für den Fischsektor beschäftigen nicht nur Wissenschafter vor Ort, sondern beunruhigen auch österreichische Konsumenten/-innen. Fisch-Gruber über die Herkunft seiner Fischimporte und die Chance für noch mehr regionales Denken! </strong></p>
<p>Der Atomunfall in Japan sorgt in Europa für große Verunsicherung, vor allem bei Fischliebhabern/-innen. Die Angst der Konsumenten/-innen vor kontaminierten Importen ist groß! <strong>Wie sicher ist der österreichische Frischfischmarkt eigentlich?</strong> Grundsätzlich wacht in Europa eine strenge Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) über Einfuhren jeglicher Lebensmittel aus dem EU-Ausland. Kontaminierter Fisch aus Japan ist aus diesem Grund derzeit auf dem europäischen Markt auszuschließen! Außerdem sieht eine spezielle EU-Verordnung den Vermerk des Fanggebietes auf jeglichen Fischprodukten vor. Konsumenten/-innen können daher selbst entscheiden, ob sie Produkte aus den betroffenen Herkunftsgewässern kaufen oder nicht !</p>
<p><strong>Entwarnung bei Fischprodukten von Fisch-Gruber !</strong></p>
<p>Als Eigenimporteur von Wild- sowie Zuchtfisch achten wir mit besonderer Aufmerksamkeit auf jegliche Veränderung in den Fanggebieten unserer Lieferanten. <em>Fanggebiete um Japan gehören nicht zu den Herkunftsgewässern unserer Produkte!</em></p>
<p><strong>Wir erhalten Produkte aus folgenden maritimen Regionen:</strong></p>
<p><strong>Dänemark</strong> &#8211; Hanstholm<br />
<strong>Holland</strong> &#8211; Scheveningen<br />
<strong>Italien</strong> – Nordadria<br />
<strong>Spanien</strong> &#8211; Nordostatlantik<br />
<strong>Frankreich</strong> &#8211; Nordostatlantik<br />
<strong>Marokko</strong> &#8211; Agadir<br />
<strong>Norwegen</strong> &#8211; Aquakultur<br />
<strong>Griechenland</strong> &#8211; Aquakultur</p>
<p><strong>Chance für regionale Produkte </strong></p>
<p>Krisen wie diese erhöhen das Bedürfnis des Konsumenten nach Transparenz. Dabei spielen nachvollziehbare Produktionsschritte und lückenlose Informationen rund um die Produkte eine große Rolle. Also ein Grund mehr sich wieder vermehrt den heimischen Arten zuzuwenden! Fisch-Gruber achtet bei seinem heimischen Produktsortiment vor allem auf Regionalität, Transparenz und kurze Lieferwege! Fragen Sie nach unserem Angebot aus österreichischen Gewässern!</p>
<p><strong>Wissenswertes:</strong> <a title="Fischkonsum unbedenklich !" href="http://www.vitanet.de/aktuelles/gesundheit/fischverzehr-ist-unbedenklich" target="_blank"><em>Lesen Sie hier !</em></a></p>
<p>© Fisch-Gruber 2011 &#8211; für &#8220;sauberen&#8221; Fisch !</p>
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		<title>Die Kraft, die stets das Gute will und doch das Schlechte schafft</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 14:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timon Jakli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte&Fischer]]></category>
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		<description><![CDATA[Initiativen zur Förderung nachhaltiger Fischerei stehen in den letzten Jahren hoch im Kurs. Diverse Merkblätter, Einkaufsführer und Zertifkate ringen um die Aufmerksamkeit der Konsumenten/-innen und wollen das Bewusstsein für umweltverträgliche und nachhaltige Produkte schärfen. Ihnen entgegen stehen milliardenschwere staatliche Förderungen für die Industriefischerei. Ein hochinteressanter Artikel nimmt das Verhältnis von Nachhaltigkeitsinitiativen, Förderungen und Fischereien unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Initiativen zur Förderung nachhaltiger Fischerei stehen in den letzten Jahren hoch im Kurs. Diverse Merkblätter, Einkaufsführer und Zertifkate ringen um die Aufmerksamkeit der Konsumenten/-innen und wollen das Bewusstsein für umweltverträgliche und nachhaltige Produkte schärfen. Ihnen entgegen stehen milliardenschwere staatliche Förderungen für die Industriefischerei. Ein hochinteressanter Artikel nimmt das Verhältnis von Nachhaltigkeitsinitiativen, Förderungen und Fischereien unter die Lupe !</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler Jennifer Jaquet und Daniel Pauly arbeiten an der University of British Columbia am <em>S<a href="http://www.seaaroundus.org/">ea Around Us Project</a></em>, bei dem marinebiologische Überlegungen mit sozioökonomischer Forschung verknüpft werden. In dem 2008 in der Zeitschrift <em>Conservation Biology</em> veröffentlichten Artikel <em>Funding Priorities: Big Barriers to Small-Scale Fisheries (Förderschwerpunkte: Große Hindernisse für kleine Fischereien)</em> untersuchen sie die Auswirkungen von Fischereiförderungen.</p>
<p>Der große Bedarf an Forschung in diesem Bereich wird schnell deutlich. Die größte, weltweit tätige Nachhaltigkeitsinitiative <em><a href="http://www.seafoodchoices.com/home.php">Seafood Choices</a></em> hat zwischen 1999 und 2004 mehr als 37 Millionen USD in marktbasierte Initiativen, wie zum Beispiel Zertifizierungen und Einkaufsführer, investiert. Dagegen steht der fast marginale Betrag von weniger als 1.5 Millionen USD, der in der gleichen Zeit in die Erforschung von Fischereiförderungen und ihrer Auswirkungen investiert wurden.</p>
<p><strong>Kleinstrukturierte vs. industrielle Fischerei</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler Jaquet und Pauly stellen kleinstrukturierte Fischereien (Boote mit weniger als 15m Länge bzw. ohne Boote, Anlandung am selben Tag) und industrielle Großfischerei gegenüber. Das Ergebnis der Untersuchung ist erschütternd: Der Großteil an Fischereiförderungen (25-27 Milliarden USD) wurde an industrielle Fischereien ausgeschüttet. Und das obwohl kleinstrukturierte Fischereien 24mal mehr Menschen beschäftigen (über 12 Millionen!) , genau die gleiche Menge an Fisch für den Verzehr produzieren und weniger als ein Siebtel an Treibstoff verbrauchen (37 Millionen Tonnen gegenüber 5 Millionen Tonnen pro Jahr). Während Industriefischerei jährlich 35 Millionen Tonnen Fisch für die Fischmehlproduktion fängt und 8-20 Millionen Tonnen Fisch und Meereslebewesen einfach auf See wegwirft, tut die kleinstrukturierte Fischerei fast nichts dergleichen. Beeindruckend auch der Unterschied in der Energieeffizienz: Während Industriefischrei pro verbrauchter Tonne Treibstoff nur 1-2 Tonnen Fisch fängt, sind es bei kleinen Fischereien 4-8 Tonnen.</p>
<p><img src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/Figure-1.jpg" alt="Gegenüberstellung von kleinstrukturierten Fischereien und industrieller Fischerei (entnommen aus Jaquet/Pauly, 2008)" title="Gegenüberstellung von kleinstrukturierten Fischereien und industrieller Fischerei (entnommen aus Jaquet/Pauly, 2007)" width="400" height="402" class="size-full wp-image-6468"/></p>
<p><strong>Die ambivalente Rolle von Zertifizierungen</strong></p>
<p>Obwohl kleine Fischerein so offensichtlich nachhaltiger operieren sind sie oft politisch und strukturell benachteiligt. Zusätzlich bilden Zertifikate oft eine zusätzliche Barriere für kleinstrukturierte Fischereien. So wurden vom größten, verbreitetsten und am Markt wohl besten Label <em><a href="http://www.msc.org/de">MSC</a></em> von 1999 bis 2007 insgesamt 26 Fischereien zertifiziert, von denen nur eine einzige eine kleinstrukturierte Fischrei ist ! Die Dominanz von Bio- und Nachhaltigkeitszertifzierungen führt dazu, so das Wissenschaftlerteam, dass kleine Fischereien in Konsumenten/-innenbewusstsein oft automatisch als nicht Nachhaltig eingestuft werden. Jaquet/Pauly kommen zu dem Schluss: <em>Ecolabeling cannot contribute much to the global improvement of fisheries management if it cannot serve the needs of small-scale fishers (i.e., the majority of fishers worldwide).</em></p>
<p><strong>Problematiken staatlicher Fischereiförderungen</strong></p>
<p>Die Forderung der Wissenschaftler ist die Beseitigung von staatlichen Fischereiförderungen, die auf 30-34 Milliarden USD geschätzt werden. Mit ihnen werden die riesigen Fangflotten am Laufen gehalten, die von einer nochmals subventionierten Schwerindustrie gebaut und mit Treibstoffförderungen (6.2 Milliarden USD/Jahr) betrieben werden. Das fadenscheinige Argument, die Industrie liefere mehr Fisch für die Märkte ist auch nicht haltbar. Die Fischindustrie mit ihren riesigen Trawlern wäre ohne Förderungen nicht profitabel und haltbar. Jennifer Jaquet erklärt die Zusammenhänge wie folgt:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="400" height="250" src="http://www.youtube.com/embed/upIc0gd3g9c?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Aporien der Fischindustrie werden sich nicht auf dem Boden des Konsumenten/-innenbewusstseins lösen lassen, sondern erfordern eine neue politische Wege. Nur dann werden die großen Schiffe einmal verschwinden und der wertvollen Ressource Fisch etwas Ruhe gegönnt.</p>
<p><font size="1">Jaquet, Jennifer und Daniel Pauly: Funding Priorities: Big Barriers to Small-Scale Fisheries. Conservation Biology, 22 (2008) 4, S. 832-835. &#8211; Download unter <a href="http://scienceblogs.com/shiftingbaselines/JacquetPaulyConBio.pdf">http://scienceblogs.com/shiftingbaselines/JacquetPaulyConBio.pdf</a> (23.02.2010)</p>
<p>© Fisch-Gruber, 2010 &#8211; Am Puls der Fischmärkte !</font></p>
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		<title>SLOW-FISH 2010 – „Die Messe für bewusste Genießer“ &#8211; Ein Rückblick !</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 15:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die dritte Slow-Fish Messe fand vom 5. bis 7. November 2010 in Bremen statt. Heuer standen vor allem regionale und nachhaltig produzierte Fischspezialitäten am Programm. In speziellen Workshops konnten Besucher durch „schmecken“ Neues entdecken. Auch heuer wieder beschwörte die Genießergemeinde von Slow-Food mit der heurigen SLOW-FISH-Messe die Vorzüge der kontrollierten und nachhaltigen Lebensmittelerzeugung. Allem voran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die dritte Slow-Fish Messe fand vom 5. bis 7. November 2010 in Bremen statt. Heuer standen vor allem regionale und nachhaltig produzierte Fischspezialitäten am Programm. In speziellen Workshops konnten Besucher durch „schmecken“ Neues entdecken.</strong></p>
<p>Auch heuer wieder beschwörte die Genießergemeinde von Slow-Food mit der heurigen SLOW-FISH-Messe die Vorzüge der kontrollierten und nachhaltigen Lebensmittelerzeugung. Allem voran bekennt sich die Organisation gegen die „Verflachung des Geschmacks durch Fastfood“ und zelebriert ganz bewusst und transparent die Vorzüge der regionalen Vielfalt. Dabei spielt „Entschleunigung“ im Umgang mit unseren Ressourcen eine große Rolle.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5921" title="Slow Food aus dem Meer - Entschleunigung des Geschmackes" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/3203_Austern.jpg" alt="Slow Food aus dem Meer - Entschleunigung des Geschmackes" width="400" height="229" /><br />
<span style="color: #999999;"><span style="font-size: xx-small;">© Messe Bremen / Jan Rathke</span></span></p>
<p><strong>„Geschmackserlebnisse“</strong></p>
<p>Neben Vorträgen über Fischerei, Aquakultur, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Artenvielfalt hatten Besucher/-innen auch die Möglichkeit, regionale Delikatessen vor Ort zu verkosten. In speziellen Genuss-Workshops erfuhren wissbegierige Gourmets durch „schmecken, vergleichen und kombinieren“ Neues über regionale Fischspezialitäten.</p>
<p><strong>&#8220;Richtige Ernährung&#8221;</strong></p>
<p>Aber auch Themen wie „Richtige Ernährung“ in Form von Mitmachangeboten für Schulkinder fanden Platz. Abgerundet wurde die dritte Slow-Food-Messe mit ausführlichen Beiträgen über nachhaltige Aquakulturen, Ernährungssicherheit sowie Konsumentenverantwortung als wesentlicher Bestandteil einer hochwertigen Angebotssituation.</p>
<p>Fisch-Gruber orientiert sich ebenfalls an den hohen Standards der Slow-Food-Bewegung und ergänzt sein Sortiment immer wieder um wertvolle regionale Besonderheiten. Rechtzeitig zu Weihnachten bemüht sich Fisch-Gruber um erstklassige Wildware aus Österreich. Darunter Wildkarpfen vom Neusiedlersee sowie lebende Saiblinge, Welse, Karpfen und Schleien aus niederösterreichischer Teichwirtschaft. Wir wünschen guten Appetit !</p>
<p><strong>Infos:</strong> <a title="Slow-Fish-Bremen" href="http://www.slowfisch-bremen.de/index_sf_de.php" target="_blank"><em>SLOW-FISH</em></a></p>
<p>© Fisch-Gruber 2010 &#8211; für Qualität und Geschmack !</p>
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		<title>Buchtipp: &#8220;Schmeckt&#8217;s noch ? – Was wir wirklich essen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 13:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit seinem Buch „Schmeckt`s noch – Was wir wirklich essen“ fühlt Werner Lampert der Produktionsweise heutiger Lebensmittelerzeuger auf den Zahn. Der Buchautor und Vorkämpfer des bewussten Bioanbaus stellt nicht nur die richtigen Fragen &#8211; er schärft beim Konsumenten auch das Bewusstsein für mehr Qualität. Werner Lampert wirft in seinem Buch einen kritischen Blick auf unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit seinem Buch „<em>Schmeckt`s noch – Was wir wirklich essen</em>“ fühlt Werner Lampert der Produktionsweise heutiger Lebensmittelerzeuger auf den Zahn. Der Buchautor und Vorkämpfer des bewussten Bioanbaus stellt nicht nur die richtigen Fragen &#8211; er schärft beim Konsumenten auch das Bewusstsein für mehr Qualität.</strong></p>
<p>Werner Lampert wirft in seinem Buch einen kritischen Blick auf unsere kulinarischen Gewohnheiten und die Lebensmittel, die uns aufgetischt werden. Dabei verliert er nie den Zusammenhang zwischen gesunden, ursprünglichen Lebensmitteln und dem allgemeinem Wohlergehen des Menschen aus dem Auge &#8211; <em>denn der Mensch ist, was er isst</em>!</p>
<p><strong>Qualität statt Masse !</strong></p>
<p>Die Umstellung auf industrielle Produktionsweisen zwingt nicht nur Bauern ihr traditionelles Handwerk aufzugeben, sondern beraubt auch den Konsumenten um kulinarische Alternativen und deren Genusswert. Durch die industrielle Produktionslogik wird eine Spirale der Entwertung in Gang gesetzt und führt letztendlich zu einer Demoralisierung aller Beteiligten. Für Lampert ist nicht nur die Ware am Ende der Produktionskette wichtig, sondern auch die „<em>Gesinnung mit der wir mit den Tieren oder unserem Boden umgehen</em>“!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5613" title="Werner Lampert, Autor des Buches 'Schmeckt's noch ? - Was wir wirklich essen'" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/lampertwerner.jpg" alt="Werner Lampert, Autor des Buches 'Schmeckt's noch ? - Was wir wirklich essen'" width="400" height="200" /></p>
<p><strong>Desaströses Fischereimanagement</strong></p>
<p>Die akute Situation in unseren Weltmeeren ist einzig und allein auf eine Abfischung im industriellen Stil und das in immer kürzeren Abständen zurückzuführen. Enorme Beifangraten, übertriebene Subventionspolitik zum Ausbau der Flottenkapazitäten, mörderische Effizienz durch hochmoderne Fanggeräte und die Gier der Einzelnen tragen zum desaströsen Zustand der Fischbestände bei. Die &#8220;rabiate Art der Plünderung der Meere, (weltweit werden an die 80 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr gefangen!)&#8221; hat eine neue Dimension angenommen!</p>
<p>Handwerkliche Küstenfischerei, wie sie noch vor 40 Jahren gang und gäbe war, ist leider einer Logik zum Opfer gefallen, die sich maximalen Profit auf ihre Fahnen geschrieben hat. Nicht nur für Konzerne, auch für die EU als Wirtschaftseinheit <em>stehen wirtschaftliche Interessen klar vor ökologischen Notwendigkeiten</em>. Aus dieser ökonomisch/ökologischen Sackgasse sollten wir schleunigst verschwinden!</p>
<p><strong>Aquakultur als trügerische Alternative</strong></p>
<p>Dass die Fischmast im konventionellen Sinn auch nicht die Lösung der Überfischung ist, davon ist auch Lampert überzeugt. Denn als ökologisch einwandfreies Substitut des wilden Originals kann Fisch aus Aquakultur wahrlich nicht bezeichnet werden. Ganz im Gegenteil: Aquakulturen verschärfen die Situation sogar noch erheblich ! Denn für jeden schlachtreifen Zuchtfisch muss mindestens dieselbe Menge (meist jedoch weit mehr) an wildem Fisch verfüttert werden, um am Ende ein hochwertiges Eiweißprodukt aus dem Zuchtkäfig zu erhalten. Einzig und allein traditionelle Teichwirtschaften, wie sie in Österreich seit Jahrhunderten betrieben werden, können ein ökologisch und qualitativ hochwertiges Gesamtergebnis vorweisen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Von der intensiven Massentierhaltung über pestizidbelastete Pflanzen bis hin zu den „Auswüchsen der   kommerziellen Hochseefischerei &#8211; Werner Lampert bringt die Problematik auf den Punkt und schärft das  Bewusstsein für alternative Wege. Sein Plädoyer gegen die allgemeine Abflachung des Qualitätsverständnisses und gegen Produkte aus industrieller Fertigung mit Einheitsgeschmack hinterlassen bei jedem Leser einen Eindruck, der nicht nur das Bewusstsein für Qualität steigert sondern auch im letzten Schritt das Kaufverhalten mitbeeinflusst.</p>
<p><strong>Fisch-Gruber mit klarem Auftrag: Überschaubare Eigenimporte zu kontrollierten Bedingungen</strong></p>
<p>Überschaubare Fangmengen mit Rücksicht auf eine bestandsschonende  Abfischung tragen nicht zur &#8220;Überfischung&#8221; oder gar zum &#8220;Kollaps der Meere&#8221; bei. Daher gelingt es kleinen &#8220;Produzenten&#8221; immer wieder erstklassige Qualität anzubieten.</p>
<p>Fisch-Gruber bemüht sich nun bereits seit über 130 Jahren diesen wesentlichen Aspekt im Umgang mit Fisch zu beachten. Kleine Importmengen, überwiegend aus angelgefangenen Beständen (ohne Beifang!), machen bei Fisch-Gruber an die 70 % des Frischfischsortiments aus. Die restlichen 30 % des Sortiments bestehen aus lebenden Exemplaren (Binnenfischerei) und aus Produkten regionaler Teichwirtschaften. Überzeugen Sie sich selbst von unserem Unternehmensverständnis und entdecken Sie den Wert unserer vielfältigen Naturprodukte neu!</p>
<p><strong><em>&#8220;Schmeckts noch ? &#8211; Was wir wirklich essen&#8221;</em></strong> &#8211; Ecowin Verlag, 2005 &#8211; <strong>ISBN-13:</strong> 978-3902404268</p>
<p>© Fisch-Gruber 2010 &#8211; für mehr Qualitätsbewusstsein beim Kochen !</p>
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		<item>
		<title>CULIMER &amp; WWF-Vietnam &#8211; Nachhaltige Thunfischerei in Vietnam senkt Beifangraten drastisch !</title>
		<link>http://www.fisch-gruber.at/2010/07/14/culimer-wwf-vietnam-thunfischerei-in-vietnam-senkt-beifangraten-drastisch/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 20:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte&Fischer]]></category>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr landen über 20 000 Meeresschildkröten als „unerwünschter“ Beifang in den Fangschiffen von Langleinenflotten der Thunfischerei. Es ist Zeit für konkrete Maßnahmen! Ein holländisches Unternehmen und WWF-Vietnam zeigen, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen kann. Hollands führender Thunfischimporteur und langjähriger Lieferant von Fisch-Gruber, CULIMER B.V. mit Sitz in Rotterdam, setzt auf Fischereiwirtschaft mit Verantwortung. Notwendig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jedes Jahr landen über 20 000 Meeresschildkröten als „unerwünschter“ Beifang in den Fangschiffen von Langleinenflotten der Thunfischerei. Es ist Zeit für konkrete Maßnahmen! Ein holländisches Unternehmen und WWF-Vietnam zeigen, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen kann.</strong></p>
<p>Hollands führender Thunfischimporteur und langjähriger Lieferant von Fisch-Gruber, CULIMER B.V. mit Sitz in Rotterdam, setzt auf Fischereiwirtschaft mit Verantwortung. Notwendig dafür sind nicht immer politische Reglementierungen sondern schlichtes „Handeln“ ! Der holländische Thunfischimporteur hat deshalb gemeinsam mit WWF-Vietnam ein Umweltprojekt ins Leben gerufen, das neben der Reduktion von unnötigem Beifang auch die Interessen der Fischer vor Ort im Fokus hat.</p>
<p><strong>Partnerschaften mit Erfolg</strong></p>
<p>Bereits 2008 startete CULIMER gemeinsam mit dem WWF-Vietnam das <em>„Marine Beifang- und Langleinenbeobachtungsprogramm</em>“ zur Reduzierung des unnötigen Beifangs von Meeresschildkröten. Das von politischen, wissenschaftlichen und privaten Interessen getragene Projekt konzentriert sich dabei primär auf die Modifikation des Fangequipments der <em>Langleinenfischerei</em>. Ein speziell entwickelter Fanghaken, der sog. „Circle-Hook“ kommt dabei zum Einsatz. Circle-Hooks sind rundförmig und können von Schildkröten nicht verschluckt werden. Die <strong>Beifangraten</strong> konnten so um bis zu <strong>80 % reduziert</strong> werden !</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4830" title="Hakenformen bei der Langleinenfischerei" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/Hakenformen.jpg" alt="Hakenformen bei der Langleinenfischerei" width="400" height="200" /></p>
<p><strong>„Together we can“ – (Problem)-Bewusstsein bilden !</strong></p>
<p><em>Wie erreichen die Informationen aber die Fischer?</em> „Es ist nicht einfach eine traditionelle Fangmethode zu ändern&#8221;, gibt Maarten van Geest von CULIMER Holland, zu verstehen. &#8220;Als Importeur müssen wir die Fischer in ihrer momentanen Lebenssituation erreichen. Und das schaffen wir nur durch die sinnvolle Zusammenarbeit mit WWF und Anreize nachhaltig zu denken sowie gezieltes Training vor Ort ! – Die modifizierten Haken werden daher von uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Neben anderen Anreizen zahlen wir auch für die Fänge mit „Circle-Hooks“ einen Extra-Bonus auf den regulären Marktpreis, denn schließlich bringen Fischer Dollars nach Hause, nicht Kilos !“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4846" title="Fischer werden für den Fang mit Circle-Hooks geschult" src="http://www.fisch-gruber.at/wp-content/circlehooktraining1.jpg" alt="Fischer werden für den Fang mit Circle-Hooks geschult" width="400" height="238" /></p>
<p><strong>Hohe Standards auch in Zukunft</strong></p>
<p>&#8220;Die ersten Schritte wurden gemacht; das letzte Training fand im März diesen Jahres statt, heute arbeiten die Fischer bereits mit Rundhaken&#8221;, gibt Maarten van Geest zu verstehen.  Spezielle Trainigsprogramme schulen Fischer in der Folge bei der Verwendung von Sicherheitswerkzeug zur vorsichtigen Entfernung der Circle-Hooks bei Schildkröten. In den meisten Fällen werden diese wieder lebend im Meer ausgesetzt. Die hohen Standards werden auch von eigens dafür geschulten &#8220;Beobachtern&#8221; überwacht (&#8220;Observer-Programs&#8221;).</p>
<p>Die installierten Nachhaltigkeitsprojekte liegen dem engagierten Unternehmer auch persönlich am Herzen. So reist er regelmäßig nach Vietnam um die Entwicklungen zu verfolgen. &#8220;Es geht vor allem darum, den Thunfischern klar zu machen, dass diese Maßnahmen für die vietnamesische Fischerei von großer Bedeutung sind, sowohl ökologisch wie auch ökonomisch !&#8221;</p>
<p><strong>Interessante Links:</strong> <a title="WWF" href="http://wwf.panda.org/who_we_are/wwf_offices/vietnam/?185281/Fisheries-Bycatch-Reduction-Program-Catches-On"><em> </em></a></p>
<ul>
<li><a title="WWF" href="http://wwf.panda.org/who_we_are/wwf_offices/vietnam/?185281/Fisheries-Bycatch-Reduction-Program-Catches-On"><em>Fisheries Bycatch Reduction Program  Catches On</em></a></li>
<li><a title="WWF-Zertifikat" href="http://www.culimer.com/wwf-honour" target="_blank"><em>WWF-Zertifikat</em></a></li>
<li><em><a title="Trainingsprogramme" href="http://www.culimer.com/news/wwf-march2010" target="_blank">&#8220;Circle-Hook-Training&#8221; in Vietnam</a><br />
</em></li>
</ul>
<p>© Fisch-Gruber 2010 &#8211; für nachhaltige Thunfisch &#8211; Fischerei !</p>
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