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Echter iranischer KAVIAR

8 Oktober 2007

Fisch-Gruber & “Wilder KAVIAR”

Kaviar ist mehr als kulinarisches Luxusgut, er definiert Lebensart und Genussbereitschaft auf höchstem Niveau! Der noble Luxus-Snack hat seinen Siegeszug angetreten. Das Störei, bei den Khediven, einem alten iranischen Volksstamm (wegen ihrer Körperkraft bekannt), auch als „Kuchen der Freude“ bezeichnet, stand damals am Speiseplan armer Bauern. Das änderte sich bald.

Verschwenderischer Kaviar-Verzehr in aristokratischer Manier kennzeichnete noch vor hundert Jahren die Dekadenz des höfischen Alltags. Anfänglich der russischen und europäischen Aristokratie vorbehalten, entdeckte auch das wohlhabende Bürgertum Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts die feinen Körner des Beluga-Störs. Kaviar wurde in großen Mengen genossen und war exklusives Statussymbol.

In bestimmten Kreisen ist echter Kaviar auch heute keine Frage des Geldes. Wer Kaviar genießen will, dem machen nur die immer spärlicher werdenden Importquoten zu schaffen. Und das kann wirklich übel sein. Schuld daran ist nicht die Natur sondern der Mensch selbst. Die Natur liefert was sie kann.

Unbeeindruckt von Fangquoten und Artenschutzabkommen blüht und gedeiht die Störpiraterie rund um das Kaspische Meer. So kann sich die Störpopulation nicht wirklich erholen. Die wahrscheinlich letzte Wilddelikatesse unseres Planeten steht kurz vor dem Kollaps.

Die Preise sind ins Astronomische gestiegen. Sie liegen im Augenblick um die 8.000,– € das Kilo im Einkauf. Ein Umstand, der die etablierte High Society und finanzkräftige Gourmets wenig kümmert. In Zeiten allgemeiner Rezession sind Luxusgüter geradezu immun.

„Es muß nicht immer Kaviar sein!“ titelte bereits Johannes Mario Simmel in einem seiner Bücher – dennoch, Kaviar ist bei internationaler Haute-Volee „übliche Beilage“. Da werden schon mal bis zu einem Dutzend (Euro-)Hunderter hingeblättert, um dem verwöhnten Gast kleine Extravaganzen aufzutischen.

In den nächsten Jahren wird die teuerste Delikatesse der Welt Ihren Ruf besiegeln. Bei kontinuierlich sinkendem Angebot und gleich bleibender Nachfrage werden die Preise weiter steigen. Die Alternative ist Kaviar aus Zuchtanlagen. Die Ware ist hochwertig, aber dennoch kein „Wilder Kaviar“. Ob man von einer „Alternative“ sprechen kann, wird sich zeigen. Das edle Klientel muss sich auf zweitklassigen Zuchtkaviar einstellen. Glück im Unglück. Zuchtkaviar hat jedoch durchaus adäquate Preise. Sie unterliegen nämlich nur zum Teil einem Angebot & Nachfrage Prinzip. Gezüchtete Störe werden nach drei bis vier Jahren geschlechtsreif, also doppelt so schnell wie ihre „Wilden“ Artgenossen.

Kaviar ist umso besser, je größer, unregelmäßiger dunkelgrau die Färbung, transparenter und voller das “Korn” (ca. 3,5 mm im Durchmesser) ist. Die Kornoberfläche muss trocken, Geruch und Geschmack müssen mild, austernartig sein. Sie sollten jedoch nicht tranig schmecken. Wichtig ist die Erhaltung der Konsistenz und des Geschmacks.

Dies erreicht man am besten durch die Lagerung des Kaviars bei -2°C. Damit der Geschmack des Kaviars unbeeinflusst bleibt empfiehlt sich der Verzehr mit einem Perlmuttlöffel. Trockene Weine oder Champagner unterstreichen den Eigengeschmack der Delikatesse. Fisch-Gruber führt echten iranischen Kaviar in mehreren Verpackungsgrößen. Fragen Sie nach ihm! Fisch-Gruber & „Wilder Kaviar“!

© Fisch-Gruber

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